Ein unbekannter Mann wurde mit einer Stichwaffe schwer verletzt. Die Polizei sucht dringend nach Hinweisen aus der Bevölkerung.
Stichwaffenangriff in Schwachhausen

Bremen (ost)
Am Dienstagabend, gegen 21:30 Uhr, wurde in Schwachhausen ein bislang unbekannter Mann mit einer Stichwaffe schwer verletzt. Die Polizei Bremen bittet um Informationen aus der Bevölkerung.
Nach ersten Erkenntnissen wurde er von einem unbekannten Angreifer in der Gustav-Deetjen-Allee, im Bereich des Tunnels, mit Stichen verletzt. Der Mann, der anscheinend aus der Szene der Obdachlosen und Drogenabhängigen stammt, konnte keine Informationen zu seiner Identität oder dem Vorfall geben. Offensichtlich schaffte er es noch zu Fuß vom Tatort zum ehemaligen Postamt An der Weide, wo er sich selbst mit einem Schal verband. Passanten entdeckten den verletzten Mann und riefen den Notruf.
Die Polizisten, die als erste ankamen, leisteten sofort Erste-Hilfe und legten ein Tourniquet an, um den Blutverlust zu stoppen. Der Unbekannte wurde sofort ins Krankenhaus gebracht und dort notoperiert. Es konnte zunächst nicht ausgeschlossen werden, dass Lebensgefahr besteht.
Die Polizei Bremen bittet Personen, die den Vorfall beobachtet haben oder Informationen zur Identität des Opfers sowie zum möglichen Täter haben, sich unter der Telefonnummer 0421 362-3888 beim Kriminaldauerdienst zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Bremen für 2022/2023
Die Mordraten in der Region Bremen sanken zwischen 2022 und 2023 leicht. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, von denen 36 gelöst wurden. Es gab insgesamt 40 Verdächtige, darunter 38 Männer und 2 Frauen. 17 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 wurden 24 Fälle gemeldet, von denen 23 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 29 Verdächtige, davon 28 Männer und 1 Frau. 13 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 470 Fällen die höchste Anzahl an Morden in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 39 | 24 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 23 |
| Anzahl der Verdächtigen | 40 | 29 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 38 | 28 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2 | 1 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 17 | 13 |
Quelle: Bundeskriminalamt








