Ein 17-Jähriger wurde bei einer Auseinandersetzung mit einem Messer verletzt. Der 16-Jährige Tatverdächtige wurde festgenommen, die Ermittlungen laufen.
Streit unter Jugendlichen eskaliert im Steintorviertel

Bremen (ost)
Spät am Samstagabend kam es im Steintorviertel zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen von Jugendlichen, bei der ein 17-Jähriger mit einem Messer verletzt wurde.
Zuvor hatte es bereits Streitigkeiten zwischen den etwa 15 Beteiligten gegeben. Im Viertel in der Nähe der Straße Vor dem Steintor kam es dann erneut zu einer Konfrontation zwischen einem 17-Jährigen und einem 16-Jährigen. Der jüngere Jugendliche zog plötzlich ein Messer und stach dem 17-Jährigen in den Oberschenkel. Danach flüchtete der Angreifer mit seinen Freunden in Richtung Ziegenmarkt. Der 17-Jährige wurde von der Polizei medizinisch versorgt, dabei wurde unter anderem ein Tourniquet verwendet. Anschließend wurde er in ein Krankenhaus gebracht.
Der 16-jährige Verdächtige wurde noch am selben Abend vorübergehend an seiner Wohnadresse festgenommen. Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung sind noch im Gange.
Weitere Zeugen können sich jederzeit beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0421 362-3888 melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Bremen für 2022/2023
Die Mordraten in Bremen sind zwischen 2022 und 2023 gesunken. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle von Mord registriert, wovon 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 40 Verdächtige, darunter 38 Männer und 2 Frauen. Von den Verdächtigen waren 17 nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 24, wovon 23 gelöst wurden. Es gab insgesamt 29 Verdächtige, darunter 28 Männer und 1 Frau. Von den Verdächtigen waren 13 nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten aufgezeichneten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 39 | 24 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 23 |
| Anzahl der Verdächtigen | 40 | 29 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 38 | 28 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2 | 1 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 17 | 13 |
Quelle: Bundeskriminalamt








