Nach einer Schießerei in der Neustadt stirbt ein Mann im Krankenhaus. Polizei bittet um Hinweise und schaltet anonymes Hinweisportal.
Tötungsdelikt in Bremen

Bremen (ost)
Am Dienstagabend ereignete sich in der Neustadt eine körperliche Auseinandersetzung, bei der angeblich auch Schüsse abgefeuert wurden (siehe unsere heutige Meldung Nr. 0189). Nach dem Tod eines 32-jährigen Mannes im Krankenhaus bittet die Polizei um Unterstützung und hat ein anonymes Hinweisportal eingerichtet.
Die Mordkommission führt intensive Ermittlungen wegen eines Tötungsdelikts durch. Es werden verschiedene Spuren untersucht und erste Zeugen befragt.
Die Ermittler fragen weiterhin: Wer hat zwischen 19.20 und 19.30 Uhr in der Kornstraße eine gewalttätige Auseinandersetzung beobachtet? Insbesondere die Person, die einen silbernen Kleinwagen fuhr, wird gebeten, sich als Zeuge bei der Polizei zu melden.
Hinweise können an den Kriminaldauerdienst unter der Nummer 0421 362-3888 oder auch anonym über das eingerichtete Hinweisportal unter https://hb.hinweisportal.de/~portal/de/select weitergegeben werden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Bremen für 2022/2023
Die Mordraten in Bremen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, von denen 36 gelöst wurden. Es gab insgesamt 40 Verdächtige, darunter 38 Männer und 2 Frauen. 17 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Zahl der registrierten Fälle auf 24, wobei 23 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 29 Verdächtige, davon 28 Männer und 1 Frau. 13 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 39 | 24 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 23 |
| Anzahl der Verdächtigen | 40 | 29 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 38 | 28 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2 | 1 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 17 | 13 |
Quelle: Bundeskriminalamt








