Am Montagmorgen überfielen zwei Männer ein älteres Ehepaar in ihrem Wohnhaus. Die Täter entwendeten Bargeld und flüchteten, Polizei bittet um Zeugenaussagen.
Überfall auf Ehepaar in Walle

Bremen (ost)
Am Montagmorgen gegen 9 Uhr haben zwei bisher unbekannte Männer ein älteres Ehepaar in einem Wohnhaus im Stadtteil Walle überfallen. Die Polizei Bremen führt Ermittlungen durch und bittet um Informationen.
Die Räuber läuteten an der Haustür in der Waller Heerstraße und fragten nach einer Person. Als die 73-jährige Bewohnerin öffnete, drängten die Männer sie ins Haus und brachten sie zu Boden. Kurz darauf kam ihr 81-jähriger Ehemann aus einem anderen Zimmer hinzu. Auch er wurde zu Boden gebracht; dabei erlitt er eine Kopfverletzung.
Dann fesselten die Männer beide mit Kabelbindern und forderten unter Vorhalt einer Schusswaffe die Herausgabe eines Tresors. Da sich kein Safe im Haus befand, durchsuchten die Täter teilweise die Räume und stahlen Bargeld sowie die Handys des Ehepaars. Danach flohen sie in unbekannte Richtung.
Die Senioren konnten sich selbst befreien und den Notruf wählen. Beide waren geschockt und wurden zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Eine sofortige Fahndung blieb bisher erfolglos.
Die Räuber wurden als etwa 40 Jahre alt, 180 Zentimeter groß und athletisch beschrieben. Beide trugen dunkle Jacken, weiße Turnschuhe, Handschuhe, waren maskiert und sollen Tattoos oder Piercings im Gesicht gehabt haben.
Die Polizei Bremen bittet Zeugen, die am Montagmorgen im Bereich der Waller Heerstraße zwischen Ritter-Raschen-Platz und Oldesloer Straße verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den Tätern geben können, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Bremen für 2022/2023
Die Mordraten in der Region Bremen in Deutschland sind zwischen 2022 und 2023 gesunken. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, wovon 36 gelöst wurden. Es gab insgesamt 40 Verdächtige, darunter 38 Männer und 2 Frauen. 17 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der registrierten Fälle auf 24, wovon 23 gelöst wurden. Es gab insgesamt 29 Verdächtige, darunter 28 Männer und 1 Frau. 13 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an aufgezeichneten Mordfällen in Deutschland – 470.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 39 | 24 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 23 |
| Anzahl der Verdächtigen | 40 | 29 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 38 | 28 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2 | 1 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 17 | 13 |
Quelle: Bundeskriminalamt








