Ein Fahrkartenautomat am Bahnhof Sankt Magnus wurde in der Nacht gesprengt, es entstand hoher Sachschaden.
Unbekannte sprengen Ticketautomaten

Bremen (ost)
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch sprengten Unbekannte einen Fahrkartenautomaten am Bahnhof Sankt Magnus. Es entstand beträchtlicher Sachschaden.
Der Automat einer Privatbahn explodierte kurz nach 1 Uhr nachts auf dem Bahnsteig. Innerhalb eines Radius von zehn Metern gab es Trümmer und Beschädigungen. Die Täter konnten entkommen, und der Schaden beläuft sich auf ungefähr 30.000 Euro. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich im Automaten noch nicht aktivierter Sprengstoff befand, wurden die Entschärfer der Bundespolizei vor Ort gerufen. Es wurden Böller gefunden, die mutmaßlich die Explosion auslösten. Diese wurden beschlagnahmt.
Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion, was eine Mindeststrafe von einem Jahr Freiheitsentzug vorsieht. Zeugenhinweise werden vom Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 entgegengenommen.
Die Polizei warnt davor, illegale Böller zu verwenden oder selbst herzustellen, da dies eine große Gefahr für sich und andere darstellt. Bei selbstgemachten Feuerwerkskörpern können bereits geringfügige thermische oder mechanische Einwirkungen zu einer Explosion führen. Knalltrauma, Verbrennungen, zerrissene oder abgetrennte Körperteile und andere schwere Verletzungen bis hin zum Tod können die Folgen unsachgemäßer Verwendung von illegalen, selbstgebauten Böllern sein.
Quelle: Presseportal








