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Unfall am Bahnübergang in Bremen-St. Magnus

Ein Zug erfasste einen PKW-Anhänger, verursachte Verspätungen und Zugausfälle. Bundespolizei sucht dringend Zeugen für den Vorfall.

Bahnübergang An Knoops Park/ Ecke Konsulnstraße, Bremen / Bundespolizei Bremen 2026
Foto: Presseportal.de

Bremen (ost)

Bremen, Bahnübergang An Knoops Park/ Ecke Konsulnstraße, 24.04.2026 / 23:39 Uhr

Am späten Freitagabend kollidierte die Nordwestbahn 83182 mit ca. 70 km/h mit einem PKW-Anhänger, der von Unbekannten auf dem Bahnübergang An Knoops Park/ Ecke Konsulnstraße abgestellt wurde. Die 50 Passagiere und der Lokführer blieben unverletzt, der Anhänger wurde auf das Gleisbett geschleudert. Es entstand „Blechschäden“ an der Nordwestbahn, die vom Haltepunkt Bremen-Lesum kam. Trotzdem konnte der Zug bis zum Haltepunkt Bremen-St. Magnus weiterfahren. Dort organisierte ein Notfallmanager die Weiterreise der Passagiere mit Taxis. Der Vorfall führte zu einer Verspätung von 157 Minuten und dem Ausfall von acht Zügen.

Der PKW-Anhänger wurde nach aktuellen Ermittlungen in der Nähe des Bahnübergangs südlich vom Besitzer abgestellt und vermutlich von Hand von einem oder mehreren Tätern auf den Bahnübergang geschoben. Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnbetrieb eingeleitet und bittet Zeugen, die am späten Freitagabend in Bremen in der Straße An Knoops Park oder am betroffenen Bahnübergang etwas beobachtet haben, sich unter Tel.: 0421/16299-7777 oder per E-Mail über bpoli.bremen@polizei.bund.de bei der Bundespolizeiinspektion Bremen zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Bremen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Bremen insgesamt 20.878 Verkehrsunfälle. Davon waren 2.922 Unfälle mit Personenschaden, was 14% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 418 Fälle aus, was 2% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 151 Fällen registriert, was 0,72% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 17.387 Fälle, was 83,28% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 3.220 Unfälle (15,42%), außerorts (ohne Autobahnen) 73 Unfälle (0,35%) und auf Autobahnen 237 Unfälle (1,14%). Insgesamt gab es 12 Getötete, 329 Schwerverletzte und 3.189 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 20.878
Unfälle mit Personenschaden 2.922
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 418
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 151
Übrige Sachschadensunfälle 17.387
Ortslage – innerorts 3.220
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 73
Ortslage – auf Autobahnen 237
Getötete 12
Schwerverletzte 329
Leichtverletzte 3.189

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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