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Verfolgungsfahrt in Bremerhaven

Zwei Jugendliche flüchten vor der Polizei in einem Mercedes-Transporter und verursachen gefährliche Situationen im Stadtteil Mitte.

Foto: unsplash

Bremerhaven (ost)

Ein Mercedes-Sprinter wurde in der Goethestraße in Bremerhaven entdeckt, als er entgegen der Einbahnstraße fuhr, was die Aufmerksamkeit einer Polizeistreife erregte. Daraufhin begann in der Nacht zum heutigen Montag, dem 14. September, eine Verfolgungsjagd mit hoher Geschwindigkeit durch den Stadtteil Mitte.

Um 1.35 Uhr bemerkten die Beamten den Sprinter aufgrund des Verkehrsverstoßes in der Bremerhavener Straße. Als die Polizisten das Fahrzeug überprüfen wollten, fuhr der Sprinter vor dem Streifenwagen weg und flüchtete schließlich über Pestalozzi-, Hafen- und Lloydstraße in die Barkhausenstraße. Dabei ignorierte der Fahrer des Sprinters alle Stoppzeichen und fuhr mit weit über 100 km/h, teilweise auch über rote Ampeln und in den Gegenverkehr. Es ist ein glücklicher Umstand, dass dabei keine Unbeteiligten zu Schaden kamen.

In der Rechtskurve am nördlichen Ende der Barkhausenstraße verlor der Fahrer des Sprinters aufgrund der hohen Geschwindigkeit die Kontrolle über das Fahrzeug und prallte gegen einen Zaun. Die Polizeibeamten forderten die beiden Personen im Transporter auf auszusteigen und nahmen den Fahrer und seinen Beifahrer vorläufig fest. Der Sprinter wurde beschlagnahmt und abgeschleppt. Im Polizeirevier stellte sich heraus, dass sowohl der Fahrer als auch der Beifahrer erst 16 Jahre alt waren. Beide blieben unverletzt. Sie machten keine Angaben zum Grund für ihre nächtliche Fahrt oder zur Flucht vor der Polizei. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden sie ihren Erziehungsberechtigten übergeben.

Gegen den Fahrer wurden Anzeigen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, illegalen Autorennen und Fahrens ohne Fahrerlaubnis erstattet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Bremen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Bremen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 20878 Unfälle. Davon waren 2922 Unfälle mit Personenschaden, was 14% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 418 Fälle aus, was 2% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 151 Fällen registriert, was 0.72% ausmacht. Übrige Sachschadensunfälle machten den größten Anteil aus mit 17387 Fällen, was 83.28% entspricht. In der Ortslage innerorts gab es 3220 Unfälle (15.42%), außerorts (ohne Autobahnen) 73 Unfälle (0.35%) und auf Autobahnen 237 Unfälle (1.14%). Insgesamt gab es 12 Getötete, 329 Schwerverletzte und 3189 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 20.878
Unfälle mit Personenschaden 2.922
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 418
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 151
Übrige Sachschadensunfälle 17.387
Ortslage – innerorts 3.220
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 73
Ortslage – auf Autobahnen 237
Getötete 12
Schwerverletzte 329
Leichtverletzte 3.189

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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