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Verkehrsunfall in der Altstadt

Ein Fahrdienst missachtete ein Stoppschild und kollidierte mit einem Kleinwagen, der sich überschlug. Sechs Personen erlitten leichte Verletzungen.

Foto: Depositphotos

Bremen (ost)

Am Donnerstagabend in der Bremer Altstadt ignorierte der Fahrer eines Fahrdienstes anscheinend ein Stoppschild und kollidierte mit einem vorfahrtsberechtigten Kleinwagen, der sich dabei überschlug. Sechs Personen erlitten leichte Verletzungen.

Der 40-Jährige lenkte seinen Toyota auf der Martinistraße von der Balgebrückstraße kommend in Richtung Am Brill. Er hatte fünf Passagiere an Bord, darunter ein acht Monate altes Kleinkind. Gleichzeitig fuhr ein 52-Jähriger in einem Fiat auf der Martinistraße aus Richtung Tiefer in dieselbe Richtung. An der Kreuzung missachtete der Toyota-Fahrer das Stoppschild und fuhr in den Verkehr ein. Dabei kam es zu einer seitlichen Kollision mit dem vorfahrtsberechtigten Fiat Panda. Der Kleinwagen geriet ins Schleudern, überschlug sich und kam auf dem Dach zum Liegen. Alle Beteiligten erlitten leichte Verletzungen und wurden ambulant in Krankenhäusern behandelt. Am Fiat entstand Totalschaden.

Während der Unfallaufnahme wurde die Martinistraße in beide Richtungen vollständig gesperrt. Es kam zu leichten Verkehrsbehinderungen. Das Fahrzeug des Unfallverursachers wurde beschlagnahmt. Das Verkehrsunfallkommissariat hat die weiteren Untersuchungen übernommen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Bremen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Bremen insgesamt 20.878 Verkehrsunfälle. Davon waren 2.922 Unfälle mit Personenschaden, was 14% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 418 Fälle aus, was 2% aller Unfälle entspricht. 151 Unfälle, also 0,72%, wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht. Die meisten Unfälle, nämlich 17.387 (83,28%), waren Übrige Sachschadensunfälle. In der Ortslage innerorts gab es 3.220 Unfälle (15,42%), außerorts (ohne Autobahnen) 73 Unfälle (0,35%) und auf Autobahnen 237 Unfälle (1,14%). Insgesamt gab es 12 Getötete, 329 Schwerverletzte und 3.189 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 20.878
Unfälle mit Personenschaden 2.922
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 418
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 151
Übrige Sachschadensunfälle 17.387
Ortslage – innerorts 3.220
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 73
Ortslage – auf Autobahnen 237
Getötete 12
Schwerverletzte 329
Leichtverletzte 3.189

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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