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Verkehrsunfall in der Vahr

Schwere Verletzungen nach Kollision zwischen Peugeot und BMW in Bremen. Unfallaufnahme dauert an.

Foto: Depositphotos

Bremen (ost)

Am Samstagabend ereignete sich in der Vahr auf der Kurt-Schumacher-Allee ein schwerer Verkehrsunfall zwischen zwei Fahrzeugen. Eine 26-jährige Fahrerin versuchte, mit ihrem Peugeot aus einer Parklücke, die parallel zur Fahrspur verlief, in den fließenden Verkehr einzufahren. Dabei übersah sie anscheinend den stadteinwärts fahrenden BMW eines 20-Jährigen.

Beide Autos kollidierten seitlich miteinander. Aufgrund der Wucht des Aufpralls wurde der Peugeot zurück in die Parkreihe geschleudert und stieß gegen einen geparkten Mercedes sowie einen Renault-Transporter.

Die 26-jährige Fahrerin erlitt schwere Verletzungen. Die Rettungskräfte versorgten sie zunächst am Unfallort und brachten sie dann in ein Krankenhaus, wo sie stationär aufgenommen wurde. Eine anfänglich mögliche Lebensgefahr bestätigte sich nach weiteren Untersuchungen nicht. Der 20-jährige BMW-Fahrer wurde leicht verletzt, benötigte jedoch keine sofortige ärztliche Behandlung.

Beide beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Während der Unfallaufnahme wurde die Kurt-Schumacher-Allee stadteinwärts vorübergehend vollständig gesperrt. Der entstandene Gesamtschaden wird auf etwa 70.000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang sind noch im Gange.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Bremen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Bremen insgesamt 20878 Verkehrsunfälle. Davon waren 2922 Unfälle mit Personenschaden, was 14% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 418 Fälle aus, was 2% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 151 Fällen registriert, was 0.72% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 17387 Fälle, was 83.28% ausmacht. In der Ortslage innerorts ereigneten sich 3220 Unfälle (15.42%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 73 Fälle (0.35%) und auf Autobahnen 237 Fälle (1.14%). Insgesamt gab es 12 Getötete, 329 Schwerverletzte und 3189 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 20.878
Unfälle mit Personenschaden 2.922
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 418
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 151
Übrige Sachschadensunfälle 17.387
Ortslage – innerorts 3.220
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 73
Ortslage – auf Autobahnen 237
Getötete 12
Schwerverletzte 329
Leichtverletzte 3.189

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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