Die Polizei ermittelt wegen Nötigung im Straßenverkehr und Unfallflucht. Tatverdächtige Personen auf Motorrollern gesucht.
Wulsdorf: Motorrollerfahrer bedrängen Autofahrer und sorgen für Unfall
Bremerhaven (ost)
Die Polizei Bremerhaven ermittelt in einem Fall von Nötigung im Straßenverkehr sowie Unfallflucht und bittet um Zeugenhinweise. Im Fokus stehen als Tatverdächtige Personen auf Motorrollern.
Der Vorfall ereignete sich am vergangenen Sonntag, 27. Juli, gegen 14.20 Uhr im Bremerhavener Stadtsüden. Nach bisherigen Erkenntnissen war ein 18-Jähriger in einem Skoda Fabia von Geestemünde nach Wulsdorf unterwegs. Bereits auf der Straße An der Mühle nahmen der Fahrer und sein 21-jähriger Beifahrer zwei Motorroller wahr, die in dieselbe Richtung fuhren. Im weiteren Verlauf seien die Rollerfahrer dem Skoda immer wieder dicht aufgefahren, hätten ihn überholt und versucht, ihn auszubremsen. Für den Autofahrer wirkte es, als hätten die Rollerfahrer einen Unfall provozieren wollen. Auf der Weserstraße, in Höhe der Bielefelder Straße, hätten die beiden Motorroller den Skoda dann „in die Zange genommen“, wobei sie rechts und links neben dem Pkw hergefahren seien. Zudem hätten die Personen auf den Rollern verbal und mit Handzeichen auf den Skodafahrer eingewirkt. Hierdurch irritiert fuhr der 18-Jährige dann im Bereich Bielefelder Straße einem vorausfahrenden Fiat auf. Die Beteiligten blieben unverletzt, es entstand Sachschaden.
Die Rollerfahrer machten sich daraufhin unerkannt aus dem Staub und flüchteten durch die Straße Ahnthöhe. Beide waren auf schwarzen Motorrollern unterwegs, trugen schwarze Helme und waren durchgängig dunkel gekleidet. Die Polizei (Telefon 0471/953-4444) bittet um Hinweise: Wer den Vorgang beobachtet hat oder Näheres zu den beteiligten Rollerfahrern sagen kann, wird gebeten, sich zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Bremen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in der Region Bremen insgesamt 20878 Verkehrsunfälle. Davon waren 2922 Unfälle mit Personenschaden, was 14% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2% (418) aus, während Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel nur 0.72% (151) ausmachten. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 83.28% (17387). Innerorts ereigneten sich 15.42% (3220) der Unfälle, außerorts (ohne Autobahnen) waren es 0.35% (73) und auf Autobahnen 1.14% (237). Insgesamt gab es 12 Getötete, 329 Schwerverletzte und 3189 Leichtverletzte.
2023 | |
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Verkehrsunfälle insgesamt | 20.878 |
Unfälle mit Personenschaden | 2.922 |
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 418 |
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 151 |
Übrige Sachschadensunfälle | 17.387 |
Ortslage – innerorts | 3.220 |
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 73 |
Ortslage – auf Autobahnen | 237 |
Getötete | 12 |
Schwerverletzte | 329 |
Leichtverletzte | 3.189 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)