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Wulsdorf: Polizei sprengt gefährliche Objekte

Die Polizei in Bremerhaven hat potenziell gefährliche Gegenstände kontrolliert zur Explosion gebracht, nachdem sie bei einer Durchsuchung auf explosives Material gestoßen ist.

Foto: unsplash

Bremerhaven (ost)

Heute, am 16. Januar, hat die Polizei in Bremerhaven einen Durchsuchungsbeschluss im Stadtteil Wulsdorf durchgeführt. Der Hintergrund ist ein laufendes Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz. Dabei wurde potenziell explosives Material entdeckt. Die gefundenen Gegenstände wurden von Experten der Bundespolizei untersucht und dann am späten Nachmittag im Bereich Seeborg/Luneplate kontrolliert gesprengt. Es bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für Unbeteiligte. Die Polizeikräfte wurden von Einsatzkräften der Feuerwehr Bremerhaven und des Technischen Hilfswerks unterstützt. Zum laufenden Ermittlungsverfahren werden derzeit keine weiteren Informationen herausgegeben.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Bremen für 2022/2023

Die Drogenraten in Bremen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 4819 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 6761 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3884 im Jahr 2022 auf 5372 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 3139 im Jahr 2022 auf 4197 im Jahr 2023. Darunter waren 2847 männliche Verdächtige und 292 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 3701 männliche und 496 weibliche Verdächtige waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 1328 im Jahr 2022 auf 1784 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.819 6.761
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.884 5.372
Anzahl der Verdächtigen 3.139 4.197
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.847 3.701
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 292 496
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.328 1.784

Quelle: Bundeskriminalamt

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