Die Polizei führte Schwerpunktkontrollen für E-Scooter, Pedelecs und Fahrräder durch. Über 100 Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten und 13 Strafanzeigen wurden erstellt.
Zweiradkontrollen: Über 100 Anzeigen bei “ActionDay”

Bremen (ost)
Im Zuge eines “ActionDays” führte die Polizei am Donnerstag flächendeckende Schwerpunktkontrollen in Bezug auf E-Scooter, Pedelecs und Fahrräder im gesamten Stadtgebiet durch. In den letzten Jahren hat die Popularität dieser Fahrzeuge stetig zugenommen. Die Maßnahmen hatten zum Ziel, Verkehrsunfälle sowie Fehlverhalten mit Pedelecs, S-Pedelecs und E-Scootern nachhaltig zu verringern.
Während des gesamten Tages überprüfte die Polizei mehrere hundert Personen. Dabei wurden über 100 Ordnungswidrigkeitenanzeigen und 13 Strafanzeigen, hauptsächlich wegen Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz, erstellt. Im Stadtteil Osterholz wurde ein 12-jähriger Junge auf einem E-Scooter mit abgelaufenem Kennzeichen entdeckt. Als er die Polizei sah, versuchte er zunächst zu fliehen, wurde jedoch nach einer kurzen Verfolgung zu Fuß gestellt. Zum Fahren eines E-Scooters ist zwar kein Führerschein erforderlich, man muss jedoch mindestens 14 Jahre alt sein und der E-Scooter muss eine gültige Haftpflichtversicherung haben.
Die Kontrollen wurden von der Bevölkerung größtenteils positiv aufgenommen. Aus Sicht der Polizei ist es besonders erfreulich, dass die Anzahl der Pedelecfahrer, die einen Helm trugen, deutlich zugenommen hat. Ein Helm kann im Falle eines Unfalls schwere Kopfverletzungen verhindern.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Bremen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Bremen insgesamt 20.878 Verkehrsunfälle. Davon waren 2.922 Unfälle mit Personenschaden, was 14% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 418 Fälle aus, was 2% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 151 Fällen gemeldet, was 0,72% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 17.387 Fälle, was 83,28% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 3.220 Unfälle (15,42%), außerorts (ohne Autobahnen) 73 Unfälle (0,35%) und auf Autobahnen 237 Unfälle (1,14%). Insgesamt gab es 12 Getötete, 329 Schwerverletzte und 3.189 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 20.878 |
| Unfälle mit Personenschaden | 2.922 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 418 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 151 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 17.387 |
| Ortslage – innerorts | 3.220 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 73 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 237 |
| Getötete | 12 |
| Schwerverletzte | 329 |
| Leichtverletzte | 3.189 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








