Bei einem Erdrutsch an einer Müllkippe in Guinea sind mindestens 30 Menschen gestorben, nachdem starke Regenfälle den Müllberg zum Abrutschen brachten. Die Rettungsarbeiten laufen, während die Regierung unter Druck steht, die Sicherheitslage in städtischen Gebieten zu verbessern.
Erdrutsch in Guinea: Traurige Bilanz von über 30 Todesopfern an Deponie

Tragischer Erdrutsch in Guinea fordert viele Lebensopfer
In Guinea hat ein schwerer Erdrutsch an einer Deponie zu einem verheerenden Unglück geführt, bei dem über 30 Menschen ihr Leben verloren. Der Vorfall trat in der Nacht von Samstag auf Sonntag ein, nachdem starke Regenfälle den Abfallberg zum Abrutschen brachten. Hierbei wurden auch zahlreiche Wohnhäuser im Vorort der Hauptstadt Conakry unter den Trümmern begraben. Zusätzlich sind mindestens 22 Personen verletzt worden, wobei sechs von ihnen schwerwiegende Verletzungen erlitten haben.
Die Rettungsarbeiten laufen derzeit auf Hochtouren. Premierminister Amadou Oury Bah besuchte den Ort des Geschehens und sprach den Hinterbliebenen sein aufrichtiges Beileid aus. Nach Berichten vor Ort hatte die Regierung in den Wochen vor der Tragödie die Räumung und Sicherung der Deponie im Viertel Dar-es-Salam, einer der ärmsten Gegenden Conakrys, angestrebt. Bereits im Jahr 2017 ereignete sich an derselben Stelle ein vergleichbarer Vorfall, bei dem neun Menschen starben.
Hintergründe zur Lage in Guinea
Trotz seines Reichtums an Rohstoffen gehört Guinea zu den ärmsten Ländern weltweit. Mit rund 15 Millionen Einwohnern ist das Land einer der führenden Exporteure von Bauxit, dem Hauptbestandteil für die Aluminiumherstellung. Dennoch haben zahlreiche Bürger nur eingeschränkten Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen, wie etwa Gesundheitsversorgung, Bildung, Elektrizität und sauberem Trinkwasser.
Der im Exil lebende Oppositionspolitiker Cellou Dalein Diallo äußerte sich auf Facebook zu dem Unglück und nannte es äußerst besorgniserregend, da die Schließung der Deponie für den gleichen Tag angekündigt war. Er forderte die zuständigen Behörden auf, die hinter dieser Tragödie stehenden Umstände transparent zu untersuchen und entsprechende Konsequenzen zu ziehen.
Reaktionen und Konsequenzen
Die Tragödie hat in der Bevölkerung große Besorgnis ausgelöst und wirft grundlegende Fragen zur Sicherheit sowie zum Umgang mit Abfall in urbanen Gebieten auf. Die Behörden stehen unter erheblichem Druck, Maßnahmen zu ergreifen, um derartige Vorfälle zukünftig zu verhindern. Die Rettungskräfte setzen ihre Bemühungen fort, um mögliche Überlebende aus den Trümmern zu bergen.
Quellen: n-tv, FAZ
Bildquelle: لαçkτδ ‣ Disk. • MP via Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)
Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.






