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Erdrutsch in Neuseeland: Mindestens sechs Tote nach Unglück auf Campingplatz

Nach einem schweren Erdrutsch in Neuseeland wurde die Suche nach Überlebenden eingestellt – Einsatzkräfte finden menschliche Überreste, und die Bergungsarbeiten sind im vollen Gange.

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Foto: depositphotos (Symbolbild)

Heftige Regenfälle lösen Hangrutsch aus

Auslöser des Unglücks waren außergewöhnlich starke Regenfälle, die in der Region innerhalb kurzer Zeit zu extremen Wassermengen führten. Der durchnässte Hang oberhalb des Campingplatzes verlor seine Stabilität und rutschte schließlich ab. Schlamm, Geröll und Erde begruben mehrere Bereiche des Geländes unter sich.

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Campingplatz teilweise verschüttet

Der betroffene Campingplatz liegt am Fuß des Mount Maunganui und war zum Zeitpunkt des Unglücks belegt. Mehrere Zelte, Fahrzeuge sowie ein Sanitärgebäude wurden von den Erdmassen erfasst. Augenzeugen berichteten von chaotischen Szenen und Hilferufen unmittelbar nach dem Erdrutsch.


Suche nach Überlebenden eingestellt

Rettungskräfte suchten zunächst mit Hochdruck nach Vermissten. Aufgrund der instabilen Lage und der geringen Erfolgsaussichten wurde die Suche nach Überlebenden jedoch eingestellt. Die Einsatzkräfte konzentrieren sich seither auf die Bergung von Opfern und die Sicherung des Geländes.


Mindestens sechs Todesopfer befürchtet

Nach Angaben der Behörden werden mindestens sechs Menschen tot vermutet. Inzwischen wurden menschliche Überreste entdeckt, deren Identifizierung noch andauert. Unter den Vermissten sollen sich Personen unterschiedlichen Alters sowie mindestens eine ausländische Staatsangehörige befinden.


Einsatz unter gefährlichen Bedingungen

Die Bergungsarbeiten gestalten sich schwierig. Weiterer Regen, rutschiger Untergrund und die Gefahr weiterer Erdrutsche erschweren den Einsatz der Helfer erheblich. Die Sicherheit der Einsatzkräfte hat dabei oberste Priorität.


Ermittlungen zu Warnsystemen angekündigt

Nach dem Unglück kündigten die Behörden an, den Ablauf und mögliche Versäumnisse zu überprüfen. Dabei soll unter anderem geklärt werden, ob Warnungen rechtzeitig ausgesprochen wurden und ob präventive Maßnahmen möglich gewesen wären.

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TS
Quellen: n-tv.de