Nach einer Explosion in Marl prüft die Polizei einen möglichen Zusammenhang mit einer tödlichen Schießerei in einer Teestube. Das berichtet der WDR am Samstagnachmittag unter Berufung auf die Polizei Recklinghausen.
Explosion in Marl: Polizei prüft Verbindung zu tödlichen Schüssen

Nach einer Explosion in Marl prüft die Polizei einen möglichen Zusammenhang mit einer tödlichen Schießerei in einer Teestube. Das berichtet der WDR am Samstagnachmittag unter Berufung auf die Polizei Recklinghausen. Eine bestätigte Verbindung zwischen beiden Ereignissen gibt es bislang nicht.
Keine Verletzten bei der Explosion
Die Detonation ereignete sich am frühen Samstagmorgen. Nach den vom WDR wiedergegebenen Polizeiangaben wurde niemand verletzt. An einem Ladenlokal wurden eine Fensterscheibe und die Tür zerstört. Wie die Explosion ausgelöst wurde und wer dafür verantwortlich sein könnte, blieb zunächst offen.
Frühere Schießerei als Ermittlungsansatz
Am 28. September war in einer Teestube in Marl ein Mann durch Schüsse getötet worden. Drei weitere Menschen erlitten schwere Verletzungen. Eine öffentliche Polizeimitteilung vom 6. Oktober dokumentiert die damalige Fahndung nach einem der Tatverdächtigen.
Laut aktuellem WDR-Bericht wurden inzwischen drei der vier Verdächtigen festgenommen; zwei befinden sich in Untersuchungshaft. Der mutmaßliche Schütze sei weiter auf der Flucht. Die Polizei vermute einen Aufenthalt im Ausland.
Diese früheren Ermittlungen erklären den geprüften Ansatz. Sie belegen jedoch weder eine gemeinsame Täterschaft noch ein Motiv für die Explosion. Für alle Beschuldigten gilt die Unschuldsvermutung.
Stand: 17. Oktober 2026, Berichtsgrundlage WDR 14.06 Uhr. Symbolbild.
Quellen: WDR, Weitere Recherchequelle
Quellen: WDR, presseportal
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