Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Fehmarnbelt-Tunnel: Aktuelle Entwicklungen nach Cyberangriff auf die Baustelle

Ein Cyberangriff hat die Baustelle des Fehmarnbelt-Tunnels vorübergehend lahmgelegt. Die dänische Projektgesellschaft bestätigte, dass der Auftragnehmer FLC von diesem Vorfall betroffen ist. “Wir stehen hierzu im Austausch mit FLC”, erklärte eine Sprecherin der Gesellschaft.

Artikel hören

Cyberangriff auf Fehmarnbelt-Tunnel: Was bisher bekannt ist
KI-generiert

Ein Cyberangriff hat die Baustelle des Fehmarnbelt-Tunnels vorübergehend lahmgelegt. Die dänische Projektgesellschaft bestätigte, dass der Auftragnehmer FLC von diesem Vorfall betroffen ist. “Wir stehen hierzu im Austausch mit FLC”, erklärte eine Sprecherin der Gesellschaft.

Umfang des Cyberangriffs

Berichten des dänischen Fernsehsenders TV 2 zufolge wurde eine Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt, die es den Angreifern ermöglichte, in die IT-Systeme einzudringen. Dies führte zu erheblichen Störungen der Arbeitsabläufe auf der Baustelle, wobei auch die Zugangskarten nicht mehr funktionierten.

Auftragnehmer-Konsortium FLC

Das Konsortium FLC setzt sich aus mehreren Unternehmen zusammen:

  • Per Aarsleff Holding A/S (Dänemark)
  • VINCI Construction Grands Projets S.A.S. (Frankreich)
  • Wayss & Freytag Ingenieurbau AG (Deutschland)
  • Max Bögl Stiftung & Co. KG (Deutschland)
  • CFE SA (Belgien)
  • Solétanche-Bachy International S.A.S. (Frankreich)
  • BAM Infra B.V. (Niederlande)
  • BAM International B.V. (Niederlande)

Dänische Regierung reagiert

Die dänische Ministerin für öffentliche Sicherheit und Katastrophenschutz, Lisbeth Bech-Nielsen, äußerte sich zu dem Vorfall und betonte, dass dieser Vorfall die Verwundbarkeit Dänemarks in Bezug auf Cyberangriffe verdeutliche. “Wir gehören zu den digitalisiertesten Ländern der Welt und sind dadurch anfällig für Angriffe”, sagte sie. Es sei jedoch noch zu früh, um endgültige Schlüsse aus dem Vorfall zu ziehen.

Verkehrsministerin äußert sich

Auch die dänische Verkehrsministerin Signe Munk nahm Stellung zu dem Vorfall. In einer schriftlichen Erklärung erklärte sie: “Wir nehmen die Situation sehr ernst.” Allerdings sei es noch zu früh, um die Ursachen des Angriffs und die möglichen Auswirkungen auf die Bauarbeiten zu bewerten. Das Ministerium beobachte die Situation genau und stehe im Austausch mit der staatlichen Projektgesellschaft Sund & Bælt.

Fehmarnbelt-Tunnel: Verzögerungen und Mehrkosten

Der Fehmarnbelt-Tunnel, der eine Länge von etwa 18 Kilometern haben soll, wird als Verbindung zwischen Rødbyhavn auf Lolland in Dänemark und Puttgarden auf der schleswig-holsteinischen Insel Fehmarn geplant. Das Projekt hat bereits seit Jahren mit Verzögerungen zu kämpfen. Der ursprünglich für 2031 geplante Eröffnungstermin wurde bereits Anfang dieses Jahres verschoben, und ein neuer Termin steht noch nicht fest.

Die Verzögerungen sind laut Bundesverkehrsministerium unter anderem auf Inflation, die angespannte Lage in der Baubranche und zusätzliche Bauvorhaben wie den Fehmarnsund-Tunnel zurückzuführen. Der Bundesrechnungshof rechnet zudem mit deutlich höheren Kosten für die deutsche Hinterlandanbindung als bisher angenommen.

FAQ zur Fehmarnbelt-Querung

Was ist die Fehmarnsund-Brücke?

Die Fehmarnsund-Brücke, auch als Fehmarnsund-Querung bekannt, ist die Straßen- und Eisenbahnbrücke, die Fehmarn mit dem deutschen Festland verbindet. Sie wurde 1963 eingeweiht und ist knapp einen Kilometer lang. Nach der Fertigstellung des Fehmarnsund-Tunnels soll sie weiterhin für den regionalen Verkehr genutzt werden.

Was ist der Fehmarnsund-Tunnel?

Der Fehmarnsund-Tunnel wird derzeit gebaut und ist Teil der Hinterlandanbindung zur Fehmarnbelt-Querung. Er wird Fehmarn mit dem deutschen Festland verbinden und soll knapp zwei Kilometer lang werden. Geplant sind vier Fahrstreifen und zwei Eisenbahngleise.

Was ist die Fehmarnbelt-Querung?

Die Fehmarnbelt-Querung, auch als Fehmarnbelt-Tunnel bezeichnet, wird aktuell gebaut. Sie soll Fehmarn mit der dänischen Insel Lolland verbinden und etwa 18 Kilometer unter der Ostsee verlaufen, als vierstreifige Autobahn und zweigleisige Eisenbahnstrecke.

Die Landesregierung hat beschlossen, den Schutz vor Cyberangriffen auszubauen, da die Zahl digitaler Angriffe und Bedrohungen zunimmt. Aktuelle Zahlen des BKA zeigen, dass die Bedrohungslage durch Cyberkriminalität weiterhin hoch ist.

Seit 2022 wurden laut Landesregierung 123 Angriffe auf die digitale Infrastruktur registriert. Die SPD fordert einen besseren Schutz.

Die Fehmarnsundbrücke wird voraussichtlich teurer als ursprünglich geplant. Seit sechs Jahren ist die Querung eine Dauerbaustelle.


Quellen: NDR

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

Karte für diesen Artikel

TS