Bei den WM-Feiern in Mexiko-Stadt kommt es zu einer Tragödie: Drei Menschen, darunter eine 19-Jährige, ersticken in der Menschenmenge. Während die Stadt jubelt, sind viele Rettungskräfte im Einsatz, um weitere Vorfälle zu verhindern.
Feierlichkeiten in Mexiko-Stadt: Drei Menschen ertrinken in ausgelassener Menge

Tragische Vorfälle nach WM-Sieg
Die Feierlichkeiten in Mexiko-Stadt nach dem WM-Sieg über Ecuador wurden von einer erschütternden Tragödie überschattet: Drei Menschen, darunter eine 19-jährige Frau, verloren ihr Leben durch Ersticken. Dies gab die Gesundheitsbehörde der Hauptstadt am Mittwoch bekannt.
Feierlichkeiten und Massenpanik
Am Abend des 30. Juni 2026 feierten mehr als eine Million Menschen den 2:0-Sieg der mexikanischen Nationalmannschaft in der Innenstadt von Mexiko-Stadt. Die Straßen waren überfüllt mit jubelnden Fans, die sangen, tanzten und Alkohol konsumierten. Die Atmosphäre war überwiegend friedlich, doch an einigen Orten kam es zu gefährlichen Gedränge-Situationen.
Bereits in den Außenbezirken nahe des Aztekenstadions war der Verkehr stark eingeschränkt. Die Menschenmengen schoben sich aneinander vorbei, während Gesänge und Gehupe die Luft erfüllten. Die Euphorie hielt bis in die frühen Morgenstunden an.
Die Todesfälle
Zu den Opfern der Feiern zählen neben der 19-jährigen Frau auch eine 48-jährige Frau und ein 44-jähriger Mann. Alle drei starben an den Folgen des Erstickens. Rettungskräfte versorgten mehrere bewusstlose Personen an verschiedenen Orten entlang des Paseo de la Reforma, dem Zentrum der Feierlichkeiten, bevor sie ins Krankenhaus gebracht wurden. „Nachdem die Patienten erstversorgt und mit Herz-Lungen-Wiederbelebungsmaßnahmen versorgt worden waren, wurden sie zur fachärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht“, teilte die städtische Gesundheitsbehörde mit.
Reaktionen und Unterstützung
Die Bürgermeisterin von Mexiko-Stadt, Clara Brugada, sprach den Angehörigen der Opfer ihr „aufrichtigstes Beileid“ aus und versprach Unterstützung in den kommenden Tagen. In einem Social-Media-Beitrag forderte sie die Fans auf, „immer verantwortungsbewusst, rücksichtsvoll und mit Empathie zu feiern“.
Überfüllte Straßen und gefährliche Situationen
Die Feierlichkeiten am Monument El Ángel de la Independencia in der Innenstadt führten zu einer gefährlichen Überfüllung, besonders in den engen Gassen des Reforma Paseo. Hier kam es zu Gedränge und Massenpanik, die letztlich zu den tödlichen Vorfällen führten. Im Großraum Mexiko-Stadt leben mehr als 20 Millionen Menschen, was die Region zu einem der am dichtesten besiedelten Orte der Welt macht.
Bereits am Stadion war es nach dem Spiel zu Drängeleien gekommen, und die Polizei hatte Schwierigkeiten, die Situation zu kontrollieren. Die Menschenmengen waren so groß, dass selbst die Einsatzkräfte kaum vorankamen.
Quellen: n-tv








