Schwere Tragödie im Südsudan: Bei einem Einsturz in einer Goldmine kommen mindestens 13 Menschen ums Leben, mehrere weitere werden verletzt geborgen. Die Rettungsarbeiten laufen unter schwierigen Bedingungen.
Goldminen-Einsturz: Mindestens 13 Tote und mehrere Verletzte

Ein tödlicher Minenunfall erschüttert den Südsudan. In einer Goldmine im Süden des Landes ist es zu einem plötzlichen Einsturz gekommen, bei dem mindestens 13 Menschen ums Leben kamen. Mehrere Verletzte wurden in Krankenhäuser gebracht. Die Behörden sprechen von einer unübersichtlichen Lage, während Rettungskräfte weiter nach Verschütteten suchen.
Einsturz während laufender Arbeiten
Der Unfall ereignete sich in einer informellen Goldmine in der Region Eastern Equatoria. Zum Zeitpunkt des Einsturzes hielten sich zahlreiche Arbeiter unter Tage auf. Nach ersten Erkenntnissen brachen Teile der Mine plötzlich ein und begruben mehrere Menschen unter Geröll, Erde und Gestein.
Mindestens 13 Tote bestätigt
Rettungskräfte und lokale Behörden bestätigten bislang mindestens 13 Todesopfer. Sechs weitere Personen wurden verletzt aus den Trümmern geborgen und medizinisch versorgt. Der Zustand einiger Verletzter gilt als ernst. Es wird befürchtet, dass sich noch weitere Menschen unter den eingestürzten Bereichen befinden könnten.
Schwierige Rettungsarbeiten
Die Bergungsarbeiten gestalten sich schwierig. Es mangelt an schwerem Gerät, zudem erschweren instabile Bodenverhältnisse und die Gefahr weiterer Einstürze den Einsatz. Helfer arbeiten teils mit einfachen Werkzeugen, um verschüttete Arbeiter zu erreichen. Angehörige warten in der Nähe der Unglücksstelle auf Nachrichten.
Illegale Minen als Risiko
In vielen Teilen des Südsudan wird Gold unter einfachen und oft unsicheren Bedingungen abgebaut. Informelle Minen verfügen meist über keine ausreichenden Sicherheitsstandards. Immer wieder kommt es zu schweren Unfällen, da Stollen ohne professionelle Absicherung gegraben werden.
Behörden kündigen Untersuchungen an
Nach dem Unglück kündigten lokale Behörden Untersuchungen zur Ursache des Einsturzes an. Dabei soll auch geprüft werden, ob Sicherheitsvorgaben missachtet wurden und wie ähnliche Unfälle künftig verhindert werden können. Gleichzeitig wird über strengere Kontrollen im informellen Bergbau diskutiert.








