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Grubenunglück im Ostkongo: Mindestens 200 Tote nach Mineneinsturz

Eine der schlimmsten Bergbaukatastrophen der vergangenen Jahre erschüttert den Osten der Demokratischen Republik Kongo. Beim Einsturz einer Mine kommen mindestens 200 Menschen ums Leben.

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Foto: depositphotos

Eine verheerende Tragödie hat den Osten der Demokratische Republik Kongo erschüttert. In einer Mine ist es zu einem massiven Einsturz gekommen, bei dem nach offiziellen Angaben mindestens 200 Menschen ums Leben kamen. Zahlreiche weitere Bergleute gelten als verletzt oder werden noch vermisst. Das Unglück ereignete sich in einer Region, in der der Bergbau für viele Menschen die einzige Einkommensquelle darstellt.

Einsturz während laufender Bergbauarbeiten

Der Einsturz ereignete sich in einer Mine im Osten des Landes, als sich zahlreiche Arbeiter unter Tage aufhielten. Nach ersten Erkenntnissen brachen große Teile der Stollen plötzlich ein und begruben die Bergleute unter Erde, Gestein und Geröll. Augenzeugen berichteten von lauten Erschütterungen, kurz bevor der Zugang zur Mine vollständig verschüttet wurde.

Mindestens 200 Todesopfer bestätigt

Lokale Behörden und Rettungskräfte bestätigten bislang mindestens 200 Todesopfer. Die tatsächliche Zahl könnte jedoch noch höher liegen, da viele Arbeiter nicht offiziell registriert waren. Mehrere Verletzte wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht, einige von ihnen befinden sich in kritischem Zustand.

Rettungsarbeiten unter extremen Bedingungen

Die Bergungsarbeiten gestalten sich äußerst schwierig. Helfer arbeiten teils mit bloßen Händen oder einfachen Werkzeugen, da schweres Gerät in der abgelegenen Region nur begrenzt verfügbar ist. Zudem besteht weiterhin die Gefahr weiterer Einstürze, was die Rettung zusätzlich erschwert.

Illegale und unsichere Minen als Risiko

Bei der eingestürzten Mine handelt es sich nach bisherigen Informationen um eine informelle Abbaustätte. In vielen Teilen des Ostkongo wird Gold und andere Rohstoffe unter äußerst unsicheren Bedingungen gefördert. Fehlende Sicherheitsstandards, instabile Stollen und mangelnde staatliche Kontrolle führen immer wieder zu tödlichen Unfällen.

Angehörige warten auf Gewissheit

Zahlreiche Familienangehörige versammelten sich nahe der Unglücksstelle und warten auf Informationen über ihre vermissten Angehörigen. Viele hoffen noch auf Überlebende, während Rettungskräfte weiter nach Verschütteten suchen. Die emotionale Belastung für die betroffene Bevölkerung ist enorm.

Behörden kündigen Untersuchungen an

Nach dem Unglück kündigten die zuständigen Stellen an, die Ursache des Einsturzes umfassend zu untersuchen. Dabei soll auch geprüft werden, warum so viele Menschen unter lebensgefährlichen Bedingungen arbeiten mussten. Forderungen nach strengeren Kontrollen und besseren Sicherheitsmaßnahmen werden erneut laut.

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TS
Quellen: fireengineering.com, news.cgtn.com