Mitarbeiter der DB Sicherheit meldeten einen verdächtigen Koffer, der Entschärfer wurde angefordert und der Besitzer ermittelt.
Abgestellter Koffer am Hauptbahnhof verursacht Entschärfungsmaßnahmen

Hamburg (ost)
Am 03.09.2026 um 12:47 Uhr haben Angestellte der DB Sicherheit der Bundespolizeiinspektion Hamburg gemeldet, dass ein Koffer am Bahnsteig zu den Gleisen 11 und 12 abgestellt und mit einem Fahrradschloss an einem Pfeiler befestigt wurde.
Da der Inhalt des Koffers nicht sichtbar war, Durchsagen erfolglos waren und die Überwachungsvideos keine hilfreichen Informationen lieferten, wurde der Entschärfungsdienst der Bundespolizeidirektion 11 hinzugezogen.
Zusätzlich wurde ein Teil des betroffenen Bahnsteigs zu den Gleisen 11 und 12 evakuiert und abgesperrt. Die Gleise wurden ebenfalls gesperrt.
Nach einer gründlichen Prüfung und Untersuchung des Koffers durch die Entschärfer entschied die Bundespolizei, dass der Koffer ungefährlich ist und geöffnet werden kann. Nach der Überprüfung des Inhalts (Reisegepäck) wurden die Gegenstände als Fundsache an die DB AG übergeben.
Die Einsatzmaßnahmen wurden um 14:34 Uhr beendet. Die Bundespolizei kann keine Angaben zu betrieblichen Auswirkungen machen.
Um 15:00 Uhr erschien ein 20-jähriger Mann am Bundespolizeirevier Hamburg Hauptbahnhof und behauptete, der rechtmäßige Besitzer des Koffers zu sein. Er verweigerte weitere Aussagen. Nach einem ausführlichen Präventionsgespräch und der Belehrung als möglicher Kostenschuldner für den Polizeieinsatz wurde der deutsche Staatsbürger aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen.
Hinweis: Weitere Bilder vom Einsatzort können nicht bereitgestellt werden.
Die Bundespolizei warnt in diesem Zusammenhang: “Lassen Sie Ihre Gegenstände niemals unbeaufsichtigt in Zügen oder Bahnhöfen! Berühren oder bewegen Sie keine herrenlosen Gepäckstücke! Melden Sie diese immer sofort dem Zugpersonal oder der Polizei! Wenn Sie ein Gepäckstück in einem Zug oder Bahnhof vergessen haben, informieren Sie umgehend das Bahnunternehmen oder die Polizei! Damit vermeiden Sie Verzögerungen, Ärger und Unsicherheiten für alle Beteiligten und sparen sich selbst viel Geld – denn die Bundespolizei kann für solche Einsätze eine Rechnung ausstellen!”
WL
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hamburg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Hamburg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 63.706 Unfälle. Davon sind 7.781 Unfälle mit Personenschaden, was 12,21% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 1.679 Fälle aus, was 2,64% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 342 Fälle, was 0,54% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 53.904 Fälle, was 84,61% ausmacht. Innerorts gab es 8.881 Unfälle (13,94%), außerorts (ohne Autobahnen) 73 Unfälle (0,11%) und auf Autobahnen 377 Unfälle (0,59%). Insgesamt gab es 28 Getötete, 701 Schwerverletzte und 8.602 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 63.706 |
| Unfälle mit Personenschaden | 7.781 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.679 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 342 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 53.904 |
| Ortslage – innerorts | 8.881 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 73 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 377 |
| Getötete | 28 |
| Schwerverletzte | 701 |
| Leichtverletzte | 8.602 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








