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Angriff in Hamburg-Lurup

Ein Mann greift seine Partnerin an und wird wegen versuchten Totschlags festgenommen. Die Frau wurde leicht verletzt.

Foto: Depositphotos

Hamburg (ost)

Der Vorfall ereignete sich am 09.09.2026 um 21:10 Uhr.

Der Vorfallort war die Katzbachstraße in Hamburg-Lurup.

Am Abend des Mittwochs griff ein 42-jähriger Deutscher seine 37-jährige Partnerin in Lurup an und würgte sie. Ein Richter erließ gestern einen Haftbefehl wegen versuchten Totschlags gegen den Mann.

Nach den bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei hat der Mann aus unbekannten Gründen seine Partnerin auf einem Parkplatz in der Nähe ihrer Wohnung angegriffen. Dabei hat er die 42-Jährige unter anderem geschlagen und gestoßen. Als die Frau zu Boden fiel, versuchte er, sie zu erwürgen.

Durch die Hilferufe der 37-Jährigen wurden Zeugen auf die Situation aufmerksam und eilten ihr zu Hilfe. Sie hielten den Verdächtigen fest, bis die Polizei eintraf.

Die Polizei nahm den Mann vorläufig fest und brachte ihn zum Polizeikommissariat 25.

Die Frau wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht, da sie leichte Verletzungen erlitten hatte.

Der Kriminaldauerdienst (LKA 26) begann mit den ersten Ermittlungen vor Ort, die zunächst vom Landeskriminalamt 123 (LKA 123) übernommen wurden, das für Beziehungsgewalt zuständig ist. Der 42-jährige Deutsche wurde dem Untersuchungsgefängnis überstellt. Ein Richter erließ gestern einen Haftbefehl wegen versuchten Totschlags.

Die Mordkommission (LKA 41) setzt die Ermittlungen in enger Zusammenarbeit mit der Abteilung für Kapitaldelikte der Staatsanwaltschaft fort. Die Untersuchungen dauern an.

Pap/Schl.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hamburg für 2022/2023

Die Mordraten in der Region Hamburg stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 35 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 74 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 36 auf 67 im selben Zeitraum. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls von 36 auf 86, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 31 auf 80 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 5 auf 6 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 18 auf 41. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 35 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 67
Anzahl der Verdächtigen 36 86
Anzahl der männlichen Verdächtigen 31 80
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 5 6
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 18 41

Quelle: Bundeskriminalamt

nf24