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Bayern: Sexuelle Belästigung im Hauptbahnhof Hamburg

Eine junge Frau wurde von einem Mann belästigt, aber die Polizei konnte den Täter schnell fassen.

Foto: unsplash

Hamburg (ost)

Nach jetzigem Sachstand der Bundespolizeiinspektion Hamburg soll ein Mann (m.46) eine Heranwachsende (w.19) an den Schließfachanlagen im Hamburger Hauptbahnhof am 11.03.2026 gegen 13.00 Uhr sexuell belästigt und bedrängt haben. Die Geschädigte aus Bayern wollte nach eigenen Angaben mit einer Freundin einen ausgiebigen Stadtbummel in der City durchführen. Dazu wollte sie ihr mitgeführtes Gepäck in einer Schließfachanlage einschließen.

„Noch während die 19-Jährige sich die Bedingungen zum Einschluss durchlas, bemerkte sie plötzlich eine Hand an ihrem Gesäß. Hinter der Geschädigten stand ein unbekannter Mann, der sie gezielt Ansprach und offensichtlich an einen wärmeren Platz in einem nahegelegenen Hotel einladen wollte.“

Die Heranwachsende fühlte sich sehr unwohl in dieser Situation und gab dem Beschuldigten eindeutig zu verstehen, dass sie kein Interesse habe. Sie verließ panisch die Schließfachanlage auf den Nordsteg im Hauptbahnhof und rief mit ihrem Handy einen Familienangehörigen zur Sicherheit an. Der Mann soll ihr gefolgt sein und ihr mehrfach zugezwinkert haben. Daraufhin flüchtete die Geschädigte zur Gemeinsamen Sicherheitswache der Bundes- und Landespolizei am Hauptbahnhof um sich Hilfe zu holen. Umgehend wurden entsprechende Überwachungskameras gesichtet und der Tatverdächtige im Hauptbahnhof entdeckt.

„Eine eingesetzte Quattro-Steife (Bundes- und Landespolizist, DBS und Hochbahnmitarbeiter) konnte daraufhin gezielt nach dem Tatverdächtigen fahnden und ihn der Wandelhalle stellen.“

Nach Feststellung und Überprüfung der Personaldaten verweigerte der Beschuldigte jegliche Aussagen zum Tatvorwurf. Der Tatverdächtige wurde mit einem Platzverweis für den Hamburger Hauptbahnhof vor Ort entlassen. Gegen den spanischen Staatsangehörigen (wohnhaft in Hamburg) wurde ein entsprechendes Strafverfahren wegen des Verdachts der sexuellen Belästigung eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen werden vom Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg geführt.

Hinweis: „Die Geschädigte hat sich genau richtig verhalten und Abstand vom Täter gesucht sowie Hilfe auch über Handy eingeholt. Wichtig war auch die sehr zeitnahe Einbindung der Bundespolizei in der Sicherheitswache. Durch umgehende Auswertung der Überwachungskameras können Tatverdächtige oftmals gesichtet und durch gezielte Fahndungsmaßnahmen gestellt werden. Zeigen Sie jede Straftat umgehend an, damit die Bundespolizei umgehend alle erforderlichen Maßnahmen zur Tätergestellung treffen kann!“

Videomaterial kann im laufenden Strafverfahren nicht an Medienvertreter ausgegeben werden.

„RC“

Quelle: Presseportal

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