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Bezirk Altona: Unzufriedener Mann tritt auf Funkstreifenwagen ein

Mann tritt auf Funkstreifenwagen ein nach bundespolizeilicher Kontrolle, vorläufige Festnahme durch Bundespolizei nach gezielter Fahndung.

Foto: Depositphotos

Hamburg (ost)

Am 13.03.2026 gegen 14.25 Uhr kontrollierte eine Streife der Bundespolizei einen Mann, der zuvor als aggressiver Ordnungsstörer (lautstarkes Rumschreien, Reisende belästigt) im Bahnhof Altona in das Visier der eingesetzten Bundespolizisten geraten war.

„Völlig unkooperativ und aggressiv reagierte der 30-Jährige auf die anschließende Kontrolle der Personalien und den Hinweis auf sein Fehlverhalten. Der Aggressor wurde anschließend mit einem Platzverweis für den Bahnhof vor Ort entlassen.“

Die eingesetzten Bundespolizisten waren anschließend in einem Folge-Einsatz (Streitigkeiten zweier S-Bahnfahrgäste beim Einstieg) im Bahnhof gebunden. Nach Einsatzende erreichte das Streifenteam den vor dem Bahnhof abgestellten Funkstreifenwagen und entdeckte an der hinteren Beifahrertür eine große Delle. Der eingedrückte Bereich hatte die Maße von ca. 60 x 35 cm. Passanten hatten zuvor beobachtet, wie ein Mann gezielt heftig auf den Streifenwagen eingetreten hatte.

„Aufgrund einer guten Personenbeschreibung konnten die eingesetzten Bundespolizisten im Rahmen einer Nahbereichsfahndung den mutmaßlichen Täter stellen.“

Es handelte sich dabei um den zuvor kontrollierten aggressiven Ordnungsstörer. Nach entsprechendem Tatvorwurf gab der Beschuldigte die Sachbeschädigung zu.

„Nach eigenen Angaben war der deutsche Staatsangehörige unzufrieden mit der zuvor durchgeführten Kontrolle im Bahnhof und hatte daher auf den Streifenwagen eingetreten.“

Der polizeilich einschlägig bekannte Mann wurde mit dem Funkstreifenwagen zum Bundespolizeirevier in der Harkortstraße verbracht. „Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,23 Promille.“ Ein angeforderter Arzt stellte die Gewahrsamsfähigkeit fest. Anschließend bekam der Aggressor in einer Gewahrsamszelle ausreichend Gelegenheit zur Beruhigung und Ausnüchterung. Später musste der Tatverdächtige wieder entlassen werden. Ein entsprechendes Strafverfahren (Verdacht auf Sachbeschädigung) wurde eingeleitet. Die weiteren polizeilichen Ermittlungen dauern an.

Hinweis: Der finanzielle Schaden kann noch nicht beziffert werden. Der Funkstreifenwagen ist zunächst weiterhin einsatzbereit. Weitere Angaben über die Pressemitteilung hinaus können seitens der Pressestelle der Bundespolizeiinspektion Hamburg nicht gemacht werden.

„RC“

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hamburg für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 63.706 Verkehrsunfälle in Hamburg. Davon waren 7.781 Unfälle mit Personenschaden, was 12,21% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,64% der Gesamtunfälle aus, was 1.679 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 342 Fällen oder 0,54% vertreten. Die meisten Unfälle, nämlich 53.904 oder 84,61%, waren Übrige Sachschadensunfälle. Bezogen auf die Ortslage ereigneten sich 8.881 Unfälle innerorts (13,94%), 73 außerorts (0,11%) und 377 auf Autobahnen (0,59%). Insgesamt gab es 28 Getötete, 701 Schwerverletzte und 8.602 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 63.706
Unfälle mit Personenschaden 7.781
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.679
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 342
Übrige Sachschadensunfälle 53.904
Ortslage – innerorts 8.881
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 73
Ortslage – auf Autobahnen 377
Getötete 28
Schwerverletzte 701
Leichtverletzte 8.602

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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