Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Brand in leerstehendem Hotel, Sieben Menschen gerettet

Die Feuerwehr Hamburg rettete sieben Personen aus einem Zimmerbrand in einem leerstehenden Hotel in St. Georg. Fünf Schwerverletzte wurden in umliegende Kliniken gebracht.

Foto: Unsplash

Hamburg (ost)

Am 12.09.2026 um 21:03 Uhr gab es in Hamburg-St. Georg, Adenauerallee, ein Feuer, das von zwei Löschzügen und einem Großeinsatz des Rettungsdienstes bekämpft wurde.

Am Samstagabend wurden die Feuerwehr und der Rettungsdienst Hamburg zu einem großen Zimmerbrand in der Adenauerallee im Stadtteil St. Georg gerufen. Als die ersten Feuerwehrleute ankamen, sahen sie Flammen aus einem Fenster im vierten Stock eines leerstehenden Hotels schlagen. Diese drohten, sich über die Fassade auszubreiten. Außerdem befanden sich zwei Personen auf dem Dach des Gebäudes. Da in anderen Teilen des Gebäudes Licht zu sehen war, wurde angenommen, dass sich dort weitere Personen aufhielten, weshalb zusätzliche Einsatzkräfte alarmiert wurden.

Die Feuerwehr begann sofort mit der Rettung der Personen mittels einer Drehleiter und brachte die beiden Personen vom Dach in Sicherheit. Gleichzeitig konnten fünf weitere Personen im Gebäude gefunden und über das Treppenhaus gerettet werden. Die Geretteten wurden von einem Notarzt und dem Rettungsdienst versorgt. Fünf von ihnen wurden schwer verletzt und in umliegende Krankenhäuser gebracht, während zwei leicht verletzte Personen vor Ort bleiben konnten. Da das Hotel derzeit nicht in Betrieb ist, wird vermutet, dass es sich bei den Geretteten um obdachlose Menschen handelt.

Nach Abschluss der Rettungsaktion konnte das Feuer im Dachgeschoss schnell unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Es wurden ein Strahlrohr über die Drehleiter und ein weiteres über das Treppenhaus eingesetzt. Zur Nachlöschung wurde die Decke im ausgebrannten Zimmer geöffnet und Belüftungsmaßnahmen im gesamten Gebäude durchgeführt.

Insgesamt waren die Feuerwehr und der Rettungsdienst Hamburg mit 55 Einsatzkräften etwa drei Stunden lang im Einsatz für Hamburg.

Quelle: Presseportal

nf24