Mehrere Personen betreut, Einsatzkräfte im Einsatz für Hamburg für etwa vier Stunden.
Chlorgasaustritt in privatem Schwimmbad

Hamburg (ost)
Alsterdorf, Rathenaustraße, Gefahrstoffeinsatz mit Menschenleben in Gefahr, 13.03.2026, 16:54 Uhr
Am Nachmittag des Freitags wurde der Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg ein möglicher Vorfall mit Chlorgas in einem Wohnhaus gemeldet. Eine Person hatte zuvor im Untergeschoss eines Gebäudes, in dem sich ein privates Schwimmbad befindet, Chlorgas eingeatmet und die Einsatzkräfte alarmiert.
Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, bestätigte sich die Situation. Flüssigkeit trat aus einer Chlorzumischanlage im Bereich des Schwimmbades aus, was zu einer erhöhten Konzentration von Chlorgas in dem betroffenen Bereich führte. Ein Team unter Atemschutz führte erste Messungen mit einem Mehrgasmessgerät durch.
Ein verletzter Person wurde medizinisch versorgt und ins Krankenhaus gebracht. Weitere Personen aus dem Gebäude wurden vorsorglich evakuiert und von den Einsatzkräften betreut.
Aufgrund der gemessenen Konzentrationen wurden die weiteren Maßnahmen unter Verwendung von Chemikalienschutzanzügen (CSA) durchgeführt. Ein speziell ausgerüstetes Team konnte die undichte Verschraubung der Chlorversorgungsanlage abdichten und so weiteres Austreten verhindern.
Gleichzeitig richteten die Einsatzkräfte eine Dekontaminationsstation ein. Anschließend wurde das Gebäude mit leistungsstarken Lüftern belüftet. Während der Einsatzmaßnahmen wurden vom Einsatzleiter zwei Einsatzabschnitte gebildet.
Nach Abschluss der Maßnahmen konnten die Bewohner das Wohngebäude wieder betreten. Die Einsatzstelle wurde an die Polizei übergeben.
Insgesamt waren etwa 60 Einsatzkräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr sowie des Rettungsdienstes Hamburg für etwa vier Stunden im Einsatz für Hamburg.
Quelle: Presseportal








