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Crystal Meth Fund in Hamburg

1,5 Tonnen Crystal Meth im Hamburger Hafen sichergestellt. Täter bislang unbekannt.

Foto 1 Crystal Meth
Foto: Presseportal.de

Hamburg (ost)

1,5 Tonnen Crystal Meth beschlagnahmt – Täter bisher unbekannt

Anfang Mai 2026 haben Einsatzkräfte von Polizei und Zoll im Hamburger Hafen 1,5 Tonnen Methamphetamin, umgangssprachlich als Crystal Meth bekannt, sichergestellt. Vor diesem großen Fund gab es einen Verdacht auf mehrere Container, die auf dem Seeweg von Pakistan nach Hamburg transportiert wurden und laut Frachtbrief tausende Säcke mit weißem Reis enthalten sollten. Die anschließende Röntgenkontrolle zeigte bei einem Seecontainer deutliche Abweichungen. Nach dem Öffnen und vollständigen Entladen wurden in einer dreistelligen Anzahl angeblicher Reissäcke eine kristalline Substanz entdeckt. Ein Schnelltest und die folgende toxikologische Untersuchung bestätigten den Verdacht auf Crystal Meth, eine gefährliche synthetische Droge mit hohem Suchtpotenzial. Es gibt keine Hinweise darauf, dass die beschlagnahmte Menge im geschätzten Wert von ca. 28,5 Millionen Euro für den Hamburger Markt bestimmt war.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Hamburg und der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift (LKA 61 /ZFA Hamburg) wegen des Verdachts der unerlaubten Einfuhr von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge sowie zu den Tätern und den Hintergründen des Imports dauern an.

Hamburg, 27.08.2026

Oberstaatsanwältin Mia Sperling-Karstens Oberstaatsanwältin Melina Traumann

Tel.: 040/42843 2588

Email: Pressestelle-Staatsanwaltschaft@sta.justiz.hamburg.de

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hamburg für 2022/2023

Die Drogenraten in Deutschland, insbesondere in der Region Hamburg, stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 15185 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 17022 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 13914 auf 15821. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 10273 auf 10839, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 9123 auf 9739 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 1150 auf 1100 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen erhöhte sich von 4343 auf 5086. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 15.185 17.022
Anzahl der aufgeklärten Fälle 13.914 15.821
Anzahl der Verdächtigen 10.273 10.839
Anzahl der männlichen Verdächtigen 9.123 9.739
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.150 1.100
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 4.343 5.086

Quelle: Bundeskriminalamt

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