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Durchsuchungsbeschlüsse in Hamburg-Billstedt

Einsatzkräfte des LKA 68 nahmen zwei Männer wegen Drogenhandels vorläufig fest und stellten Beweismittel sicher. Festnahmezeit: 18.02.2026, 15:00 Uhr.

Foto: Depositphotos

Hamburg (ost)

Verhaftungszeit: 18.02.2026, um 15:00 Uhr

Ort der Festnahme: Hamburg-Billstedt

Zwei Männer wurden am Mittwochnachmittag vorläufig festgenommen, die verdächtigt werden, gemeinsam mit Drogen gehandelt und auch größere Mengen gelagert zu haben. Bei der Durchführung von Durchsuchungsbeschlüssen wurden verschiedene Beweismittel von den Beamten sichergestellt.

Während kriminalpolizeilicher Untersuchungen und Auswertungen der Beweismittel gerieten die beiden Männer in den Fokus der zuständigen Landeskriminalamtsbeamten. Es besteht derzeit der Verdacht, dass sie seit mindestens August letzten Jahres in unterschiedlichem Maße mit Drogen handelten und diese in ihren Wohnungen lagerten.

Nach Identifizierung der mutmaßlichen Täter, zwei 32- und 36-jährige deutsche Staatsangehörige, wurden Durchsuchungsbeschlüsse für ihre Wohnadressen in Hamburg-Billstedt erwirkt, die gestern vollstreckt wurden. Beide Männer wurden in ihren Wohnungen angetroffen.

Bei der Durchsuchung stellten die Ermittler über 950 Gramm Kokain, etwa 1,7 Kilogramm Marihuana, über 1,2 Kilogramm Ecstasy-Tabletten und fast 8.300 Euro mutmaßliches Dealgeld sicher. Außerdem wurden mehrere Handys, ein Messer und über 20 scharfe Patronen sichergestellt.

Die beiden Männer wurden vorläufig festgenommen. Der 36-Jährige wurde nach der erkennungsdienstlichen Behandlung ins Untersuchungsgefängnis gebracht. Er muss sich vor einem Haftrichter verantworten. Sein jüngerer Komplize wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen freigelassen.

Die Ermittlungen dauern an.

Mx.

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Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hamburg für 2022/2023

Die Mordraten in der Region Hamburg stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 35 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 74 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 36 auf 67. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 36 auf 86, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 wurden 41 nicht-deutsche Verdächtige gezählt. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit insgesamt 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 35 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 67
Anzahl der Verdächtigen 36 86
Anzahl der männlichen Verdächtigen 31 80
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 5 6
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 18 41

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hamburg für 2022/2023

Die Drogenraten in der Region Hamburg in Deutschland zwischen 2022 und 2023 sind angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 15.185 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 17.022 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 13.914 im Jahr 2022 auf 15.821 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 10.273, wobei 2023 10.839 Verdächtige gezählt wurden. Die Anzahl der männlichen Verdächtigen stieg von 9.123 im Jahr 2022 auf 9.739 im Jahr 2023, während die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 1.150 auf 1.100 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 4.343 im Jahr 2022 auf 5.086 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten aufgezeichneten Drogenfälle in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 15.185 17.022
Anzahl der aufgeklärten Fälle 13.914 15.821
Anzahl der Verdächtigen 10.273 10.839
Anzahl der männlichen Verdächtigen 9.123 9.739
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.150 1.100
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 4.343 5.086

Quelle: Bundeskriminalamt

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