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Ermittlungen zu Wohnungseinbrüchen in Hamburg

Ein 60-jähriger rumänischer Tatverdächtiger wurde am Samstag in Rumänien festgenommen. Zwischen Januar und März 2026 gab es fünf vollendete und sechs versuchte Taten.

Foto: Depositphotos

Hamburg (ost)

Zeitraum: Januar – März 2026

Örtlichkeiten: Hamburg-Wandsbek, Hamburg-Tonndorf, Hamburg-Marienthal, Hamburg-Rahlstedt, Hamburg-Niendorf

Zu Beginn des Jahres ereigneten sich mehrere Wohnungseinbruchdiebstähle. Durch Ermittlungen des Landeskriminalamts konnte ein Tatverdächtiger identifiziert werden. Der 60-Jährige wurde am Samstag in Rumänien festgenommen.

Nach dem bisherigen Ermittlungsstand des für Einbrüche zuständigen Landeskriminalamtes (LKA 152) wurden seit Jahresbeginn fünf Einbrüche vollendet und sechs weitere versucht. Betroffen waren vor allem Einfamilienwohnhäuser in den Stadtteilen Wandsbek (3), Tonndorf (3), Marienthal (3), Rahlstedt (1) und Niendorf (1). Der Täter konnte nach jeder Tat unerkannt entkommen.

Nach umfangreichen Ermittlungen identifizierten die Beamtinnen und Beamten zunächst anhand der an den Tatorten gesicherten Spuren einen 60-jährigen rumänischen Staatsangehörigen als Tatverdächtigen. Auf Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse beantragte die Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl, den ein Richter wegen des Verdachts des mehrfachen Wohnungseinbruchdiebstahls erließ.

Während ihrer fortlaufenden Ermittlungen gelang es den Kriminalbeamtinnen und Kriminalbeamten, den gesuchten 60-Jährigen in Rumänien ausfindig zu machen. Dort nahmen ihn die örtlichen Behörden fest. Aktuell befindet er sich in Rumänien in Haft. Ob er ausgeliefert wird, wird geprüft.

Die Ermittlungen werden fortgesetzt. Untersucht wird auch, ob und in welchem Umfang der Mann für weitere Taten im Hamburger Stadtgebiet verantwortlich sein könnte.

Mar.

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Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hamburg für 2022/2023

In Hamburg stieg die Zahl der registrierten Mordfälle von 35 im Jahr 2022 auf 74 im Jahr 2023 – ein Anstieg um rund 111 Prozent. Die Zahl der aufgeklärten Fälle erhöhte sich von 36 auf 67. Zugleich nahm die Zahl der Tatverdächtigen von 36 auf 86 zu: 2022 waren 31 männlich, fünf weiblich und 18 nichtdeutsch; 2023 waren 80 männlich, sechs weiblich und 41 nichtdeutsch. Nordrhein-Westfalen verzeichnete 2023 mit 470 Fällen die meisten Mordfälle in Deutschland und damit mehr als sechsmal so viele wie Hamburg.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 35 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 67
Anzahl der Verdächtigen 36 86
Anzahl der männlichen Verdächtigen 31 80
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 5 6
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 18 41

Quelle: Bundeskriminalamt

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