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Gefährlicher Gleisaufenthalt

Ein 47-jähriger Mann suchte im Gleisbereich nach einem Blumenstrauß, was zu einem Einsatz der Bundespolizei führte.

Foto: unsplash

Hamburg (ost)

Nach derzeitigem Ermittlungsstand der Bundespolizeiinspektion Hamburg soll am 23.09.2026 gegen 16:13 Uhr ein Mann (Alter: 47 Jahre) sich im Gleisbereich im Gleis 1 im S-Bahnhof Hammerbrook aufgehalten haben. Zum Begehungszeitpunkt fand Regelbetrieb statt, sodass jederzeit eine S-Bahn auf der betroffenen Strecke hätte verkehren können.

Mitarbeiter der DB Sicherheit sollen den Gleisaufenthalt beobachtet und den rumänischen Staatsangehörigen erfolgreich aufgefordert haben den Gleisbereich zu verlassen. Umgehend wurde durch die DB Sicherheit die Bundespolizei alarmiert.

In einem Präventionsgespräch mit den angeforderten Bundespolizisten über die Gefahren im Gleisbereich gab der 47-Jährige an, dass er nach einem Blumenstrauß, der in den Gleisbereich hineingefallen sei, gesucht habe.

Bei einer durchgeführten Videosichtung konnte der Gleisaufenthalt durch die Bundespolizei bestätigt werden. Es konnte erkannt werden, dass der Betroffene einen Blumenstrauß aus dem Gleisbereich aufsammelte und anschließend selbstständig den Gleisbereich verließ.

Nach Durchführung bundespolizeilicher Maßnahmen wurde der Mann vor Ort entlassen. Gegen ihn wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verdachts “Unerlaubter Gleisaufenthalt” eröffnet.

Aus aktuellem Anlass warnt die Hamburger Bundespolizei wiederholt vor leichtsinnigem Verhalten an Bahnanlagen:

“Betritt keine Gleise und Bahnanlagen! Nicht um einen Blumenstrauß aufzuheben! Nicht um dein Handy oder deine Dokumente aufzuheben! Nicht als Abkürzung! Nicht zum Sprayen! Nicht für Seflies! Der Aufenthalt im Gleisbereich ist lebensgefährlich und verboten! Triebfahrzeugführer von Zügen können nicht ausweichen, oftmals sind die Bremswege zu lang, um ein Erfassen von Personen im Gleisbereich noch zu verhindern. Häufig gefährden sich Personen in den Gleisen durch ihr leichtsinniges Verhalten nicht nur selbst, sondern auch Reisende und Helfer.”

WL

Quelle: Presseportal

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