Polizei ermittelt zwei Tatverdächtige nach schwerer Attacke auf 34-Jährigen. Beide in Untersuchungshaft, Opfer weiterhin in ärztlicher Betreuung.
Gewaltsamer Angriff in Hamburg-Stellingen

Hamburg (ost)
Vorfallzeit: 25.11.2025, um 23:48 Uhr
Vorfallort: Hamburg-Stellingen, Vogt-Kölln-Straße und Kieler Straße
Ende November letzten Jahres wurde ein damals 34-jähriger Mann von mehreren zunächst unbekannten Tätern im Stadtteil Stellingen angegriffen und schwer verletzt. Das Raubdezernat Eimsbüttel (LKA 134) hat nun zwei 27-jährige Verdächtige identifiziert, die sich in Untersuchungshaft befinden.
Bezüglich des Vorfalls verweisen wir auf unsere ursprüngliche Meldung unter https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/6337/6166879. Während der Ermittlungen wurde festgestellt, dass die Täter den 34-Jährigen zunächst in einen Hinterhalt gelockt und ihm dann mit einem Messer und einem Hammer schwere Verletzungen zugefügt hatten. Das Opfer wird weiterhin medizinisch betreut.
Während der kriminalpolizeilichen Maßnahmen gerieten zwei deutsche Staatsangehörige im Alter von 26 Jahren ins Visier der Ermittler. Die Staatsanwaltschaft Hamburg erwirkte daraufhin internationale Haftbefehle beim zuständigen Amtsgericht. Einer der beiden Beschuldigten wurde bereits am 30.12.2025 in Belgrad (Serbien) festgenommen und befindet sich nun in der Untersuchungshaftanstalt Hamburg. Sein Komplize wurde am 31.05.2026 ebenfalls in der serbischen Hauptstadt von Einsatzkräften verhaftet und befindet sich derzeit in Untersuchungshaft. Der Zeitpunkt der Überstellung nach Deutschland ist noch unbekannt.
Die Ermittlungen der Strafverfolgungsbehörden wegen des Verdachts des schweren Raubes sowie möglicher weiterer Tatbeteiligter und Hintergründe dauern an.
Zim.
Bleiben Sie auf dem Laufenden: Abonnieren Sie jetzt den WhatsApp-Kanal der Polizei Hamburg! https://whatsapp.com/channel/0029VahxLAp0gcfMeokHwb0f
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Hamburg für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in der Region Hamburg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 1756 Fälle von Raubüberfällen registriert, wovon 877 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 1045, wobei 938 männliche und 107 weibliche Verdächtige waren. 2023 stieg die Anzahl der Raubüberfälle auf 2174, wovon 1028 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 1190 Verdächtige, darunter 1095 Männer und 95 Frauen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls auf 684. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 1.756 | 2.174 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 877 | 1.028 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.045 | 1.190 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 938 | 1.095 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 107 | 95 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 552 | 684 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hamburg für 2022/2023
Die Mordraten in der Region Hamburg zwischen 2022 und 2023 sind besorgniserregend gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 35 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 74 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 36 auf 67, wobei die Anzahl der Verdächtigen von 36 auf 86 anstieg. Davon waren 31 männliche und 5 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 80 männliche und 6 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 18 auf 41. Im Vergleich dazu hatte die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 67 |
| Anzahl der Verdächtigen | 36 | 86 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 31 | 80 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 5 | 6 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 18 | 41 |
Quelle: Bundeskriminalamt








