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Haftbefehl am Bahnhof Hamburg-Harburg

Ein guineischer Staatsangehöriger wurde wegen Drogenhandels festgenommen, nachdem er beleidigt wurde. Die deutsche Täterin erwartet ein Strafverfahren.

Foto: Depositphotos

Hamburg (ost)

Nach den aktuellen Untersuchungen soll es am 24.09.2026 gegen 20:30 Uhr zu einer Beleidigung eines 24-jährigen guineischen Staatsbürgers in einem fahrenden Metronom vom Hauptbahnhof Bremen in Richtung Hamburg-Harburg gekommen sein.

Berichten zufolge hat eine 46-jährige deutsche Staatsbürgerin den Mann während der Fahrt beleidigt. Eine Augenzeugin wurde darauf aufmerksam und informierte den Zugbegleiter, der die Bundespolizei am Bahnhof Hamburg-Harburg anforderte. Die Beamten der Bundespolizei identifizierten die Beteiligten an der Tat und nahmen die Aussage der Zeugin auf. Gegen die 46-Jährige wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Beleidigung eingeleitet.

Bei der Überprüfung der Identität des Opfers stellte sich heraus, dass er zur Festnahme ausgeschrieben war. Der guineische Staatsbürger wurde von der Staatsanwaltschaft Stade wegen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in Verbindung mit unerlaubtem Besitz von Betäubungsmitteln per Haftbefehl gesucht. Er hatte eine geforderte Geldstrafe in Höhe von 450 Euro nicht beglichen und war bisher “untergetaucht”.

Zur weiteren Verarbeitung wurde er zum Bundespolizeirevier am Bahnhof Harburg gebracht. Ein hinzugezogener Arzt bestätigte die Gewahrsamsfähigkeit des Mannes. Nach Abschluss der Maßnahmen der Bundespolizei wurde er inhaftiert.

RH

Quelle: Presseportal

nf24