Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Hamburg vom 12.05.2026
Hamburg: Aktuelle Blaulichtmeldungen am 12.05.2026

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.
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FW-HH: Wohnungsbrand in Hamburg-Lohbrügge
Hamburg (ost)
In Lohbrügge, Osterrade, brach am 12.05.2026 um 16:16 Uhr ein Feuer aus, das einen Großeinsatz des Rettungsdienstes erforderte.
Heute Nachmittag wurde die Feuerwehr Hamburg zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus am Osterrade gerufen. Als die Einsatzkräfte eintrafen, war das Gebäude bereits von dichtem Rauch erfüllt.
Insgesamt wurden fünf Personen leicht verletzt, von denen drei durch einen schnellen und koordinierten Einsatz vom Balkon gerettet wurden. Nach der medizinischen Versorgung vor Ort konnten alle bleiben.
Das Feuer wurde mit mehreren Strahlrohren sowohl von innen als auch von außen bekämpft. Dadurch konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht werden. Nach den Löscharbeiten wurde das Gebäude gründlich kontrolliert und belüftet. Die Nachlöscharbeiten und die Suche nach Glutnestern dauerten bis in die Abendstunden an.
Rund 35 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr, Freiwilligen Feuerwehr und des Rettungsdienstes der Feuerwehr Hamburg waren über zwei Stunden lang im Einsatz für die Stadt Hamburg.
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Feuerwehr Hamburg
Pressedienst
Sven Bartens
Telefon: 040/42851 51 51
E-Mail: presse@feuerwehr.hamburg.de
http://www.feuerwehr.hamburg.de
FW-HH: Grundsteinlegung: Moderner und nachhaltiger Neubau stärkt Einsatzfähigkeit der Freiwilligen Feuerwehr Moorburg
Hamburg (ost)
Heute legten Thomas Schuster, Staatsrat der Behörde für Inneres und Sport, Christian Carstensen, Bezirksamtsleiter Harburg, Jörg Sauermann, Leiter der Feuerwehr Hamburg, Harald Burghart, Landesbereichsführer der Freiwilligen Feuerwehr Hamburg, und Jan Zunke, Geschäftsführer der Sprinkenhof GmbH, den Grundstein für den modernen und nachhaltigen Neubau der Freiwilligen Feuerwehr Moorburg. Der Neubau soll den gestiegenen Platz- und Funktionsbedarf am Moorburger Elbdeich decken und das Bestandsgebäude ergänzen, das zukünftig der Jugendfeuerwehr dienen wird.
Auf einem rund 2.300 Quadratmeter großen Grundstück entsteht ein zeitgemäßes Feuerwehrhaus mit einer Bruttogrundfläche von 625 Quadratmetern. Das Ziel des Projekts ist es, optimale Bedingungen für moderne Einsatzabläufe, zeitgemäße Arbeitsbedingungen und eine leistungsfähige Infrastruktur zu schaffen. Die Maßnahme wird von der Hamburgischen Immobiliengesellschaft für Polizei- und Feuerwehrgebäude mbH & Co. KG (P+F KG) umgesetzt und anschließend an die Behörde für Inneres und Sport - Feuerwehr Hamburg verpachtet. Die Übergabe ist für Juni 2027 geplant.
Thomas Schuster, Staatsrat der Behörde für Inneres und Sport: "Mit dem Neubau der Freiwilligen Feuerwehr Moorburg schaffen wir moderne Rahmenbedingungen für Einsätze, Ausbildung und das Miteinander in der Wehr. Damit stärken wir dauerhaft die Leistungsfähigkeit der Feuerwehr und die Innere Sicherheit in Hamburg. Die ehrenamtlichen Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr leisten tagtäglich einen wichtigen Beitrag für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger und sind ein unverzichtbarer Bestandteil der Gefahrenabwehr in unserer Stadt."
Christian Carstensen, Bezirksamtsleiter Harburg: "Die Freiwilligen Feuerwehren leisten einen unverzichtbaren Beitrag für die Sicherheit der Menschen in unserer Stadt. Gerade in dezentralen Stadtteilen wie Moorburg ist die Freiwillige Feuerwehr häufig als erste Einheit am Einsatzort. Dieses ehrenamtliche Engagement verdient höchste Anerkennung und bestmögliche Rahmenbedingungen. Gleichzeitig gehören die Feuerwehren neben Sport- und Schützenvereinen zu den Grundpfeilern des gesellschaftlichen Lebens. Mit dem modernen Neubau schaffen wir nun ein zeitgemäßes und angenehmes Umfeld für die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Moorburg. Dass dabei auch die Jugendfeuerwehr profitiert, freut mich ganz besonders. Allen Beteiligten wünsche ich einen reibungslosen Verlauf der Baumaßnahme, damit wir schon bald die Fertigstellung feiern können."
Jörg Sauermann, Leiter der Feuerwehr Hamburg: "Bereits seit 1893 gibt es die Freiwillige Feuerwehr Moorburg. Mit dem Neubau erhalten die Kameradinnen und Kameraden ein hochmodernes Gebäude für ihren unverzichtbaren gesellschaftlichen Beitrag in ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit. Weil wir im Einsatz Hand in Hand zusammenarbeiten, ist die Grundsteinlegung in Moorburg auch für die gesamte Feuerwehr Hamburg ein Grund zur Freude. Der Neubau der Freiwilligen Feuerwehr Moorburg wird dazu beitragen, den Schutz der Bevölkerung auf einem hohen Niveau zu halten."
Harald Burghart, Landesbereichsführer der Freiwilligen Feuerwehr Hamburg: "Mit dem heutigen Grundstein legen wir nicht nur das Fundament für ein modernes Feuerwehrhaus, sondern stärken auch nachhaltig die Einsatzfähigkeit und Zukunftsfähigkeit der Freiwilligen Feuerwehr Moorburg. Der Neubau bietet unseren ehrenamtlichen Kameradinnen und Kameraden optimale Bedingungen für Ausbildung, Einsatz und Gemeinschaft. Das ist ein starkes Signal für die Wertschätzung und Unterstützung des Ehrenamts in Hamburg."
Jan Zunke, Geschäftsführer der Sprinkenhof GmbH: "Mit dem Neubau der Freiwilligen Feuerwehr Moorburg entsteht ein moderner und nachhaltig geplanter Standort, der funktionale Anforderungen mit energieeffizienter Technik und einer guten Einbindung in die Umgebung verbindet. Besonders wichtig ist uns, dass hier ein langfristig nutzbarer Standort entsteht, der sowohl den aktiven Einsatzkräften als auch der Jugendfeuerwehr gute Rahmenbedingungen bietet. Wir wünschen allen Beteiligten einen möglichst reibungslosen weiteren Bauverlauf."
Funktionalität, Nachhaltigkeit und architektonische Qualität
Der eingeschossige Baukörper mit teilweiser Unterkellerung fügt sich harmonisch in die Hanglage und die bestehende Umgebung am Moorburger Elbdeich ein. Die geschwungene Fassadengestaltung orientiert sich am natürlichen Geländeverlauf und greift zugleich die traditionelle Bauweise entlang des Elbdeichs auf. Zum Einsatz kommt recycelter Stein als prägendes Fassadenmaterial, das sowohl den nachhaltigen Anspruch des Projekts unterstreicht als auch eine ortstypische Gestaltung gewährleistet. Funktional erfüllt der Neubau höchste Anforderungen an einen modernen Feuerwehrstandort. Im nördlichen Gebäudeteil entstehen Fahrzeugremise und Alarmhof mit direkter Ausfahrt zum Moorburger Elbdeich. Daran angrenzend befinden sich Umkleide-, Sanitär- und Lagerräume. Im südlichen Bereich sind ein großer Besprechungsraum mit Küche sowie Büroräume vorgesehen. Großzügige Fensterflächen ermöglichen dort zugleich einen freien Blick in die Moorlandschaft.
Besonderes Augenmerk liegt auf einer ressourcenschonenden und energieeffizienten Bauweise. Das Gebäude der Gebäudeklasse 3 wird mit nachhaltiger Haustechnik, umweltfreundlichen Materialien sowie modernen Sicherheits- und Kommunikationssystemen ausgestattet. Ergänzend sind umfangreiche Begrünungsmaßnahmen vorgesehen, darunter eine begrünte Westfassade, neue Baumpflanzungen sowie zusätzliche Nistkästen und ökologisch aufgewertete Außenanlagen. Bereits vor Baubeginn wurden Maßnahmen zum Schutz der örtlichen Tier- und Pflanzenwelt umgesetzt.
Auch die Außenanlagen werden ebenfalls umfassend neugestaltet. Vorgesehen sind insgesamt 15 Pkw-Stellplätze, davon mehrere mit vorbereiteter beziehungsweise nachrüstbarer E-Ladeinfrastruktur, sowie zehn Fahrradstellplätze. Ein klar gegliedertes Wegekonzept mit separater Fahrbahn und farblich abgesetztem Fußweg gewährleistet sichere Verkehrsabläufe auf dem Gelände.
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Rückfragen der Medien
Behörde für Inneres und Sport
Pressestelle
Telefon: 040 42839-2673
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Feuerwehr Hamburg
Pressestelle
Telefon: 040 42851-5151
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Sprinkenhof GmbH
Pressestelle
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E-Mail: presse@sprinkenhof.de
POL-HH: 260512-4. Erledigung der Vermisstenfahndung nach 33-Jähriger aus Hamburg-Eilbek
Hamburg (ost)
Zeit: seit 10.05.2026 zwischen 16:00 Uhr und 17:00 Uhr Ort: Hamburg-Eilbek, Hirschgraben
Mit Hilfe der Veröffentlichung von Fotos suchte die Polizei Hamburg öffentlich nach einer 33-jährigen Frau aus dem Stadtteil Eilbek.
Die ursprüngliche Meldung lautete: "POL-HH: 260511-1. Vermisstenfahndung nach 33-jähriger Frau aus Hamburg-Eilbek"
Die Gesuchte konnte gestern Abend durch einen Angehörigen am Hamburger Hauptbahnhof angetroffen und zurück in ihre Wohneinrichtung gebracht werden.
Es liegen keine Hinweise auf Straftaten vor.
Alle Fahndungsmaßnahmen sind damit beendet.
Pap.
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Polizei Hamburg
Nadia Papist
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POL-HH: 260512-3. "Mobil. Aber sicher!" - Bilanz der Kontrollen im April und Ausblick auf den Mai
Hamburg (ost)
Zeitrahmen: April 2026
Lokalitäten: Hamburger Stadtgebiet
Im Monat April lag der Fokus der Verkehrskontrollen und Verkehrssicherheitsarbeit auf Zweirädern im Rahmen der Initiative "Mobil. Aber sicher!"
Etwa 1.650 Polizeibeamte in Hamburg überprüften im vergangenen Monat insgesamt 3.564 Fahrzeuge und 2.833 Personen.
Im Detail haben die Polizeibeamten unter anderem folgende strafrechtliche und ordnungswidrige Verfahren eingeleitet:
Autofahrer:
Straftaten
Ordnungswidrigkeiten
E-Scooter-Fahrer:
Straftaten
Ordnungswidrigkeiten
Fahrradfahrer:
Ordnungswidrigkeiten
Zu Fuß Gehende:
Ordnungswidrigkeiten
Zusätzlich wurden insgesamt 163 Mängelmeldungen von den Einsatzkräften ausgestellt - z.B. wegen fehlender Papiere oder technischer Mängel - und insgesamt 22 Blutproben entnommen.
Zusätzlich führten die Beamten, insbesondere der Präventionsabteilung der Verkehrsdirektion (VD 6), im Rahmen von "Hamburg gibt 8!" fast 150 präventive Bürgergespräche zu dem genannten Schwerpunkt.
Die Polizei Hamburg wird auch in Zukunft Verkehrskontrollen im Rahmen der Initiative "Mobil. Aber sicher!" durchführen. In diesem Monat liegt der Fokus der polizeilichen Verkehrsmaßnahmen auf technischen Mängeln und dem ruhenden Verkehr.
Fahrzeuge, die verkehrswidrig auf Geh- und Radwegen abgestellt sind, stellen insbesondere für Fußgänger, Radfahrer und Nutzer von Elektrokleinstfahrzeugen (eKF) gefährliche Hindernisse dar. Durch das Umfahren oder Ausweichen auf andere Straßenteile erhöhen sich die Risiken für die sogenannten ungeschützten Verkehrsteilnehmer erheblich. Im Jahr 2025 wurden insgesamt 332.716 ordnungswidrige Verfahren im ruhenden Verkehr von der Polizei eingeleitet, was durchschnittlich 912 Verstöße pro Tag bedeutet. Behördenübergreifend wurden in Hamburg in diesem Zeitraum insgesamt sogar 792.435 Verfahren im ruhenden Verkehr eingeleitet, das entspricht über 2.170 Verstößen pro Tag. Zusätzlich stellen technische Mängel, z.B. an den Beleuchtungseinrichtungen und sicherheitsrelevanten Bauteilen, weitere Gefahren für eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr dar. Um die Sicherheit zu erhöhen, setzt die Polizei Hamburg auf verstärkte Kontrollen und konsequente Ahndung von Verstößen. Durch begleitende präventive Gespräche soll das Bewusstsein für Gefahren geschärft und die Verantwortung gestärkt werden.
Dok.
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Polizei Hamburg
Nadia Papist
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POL-HH: 260512-2. Eine Zuführung nach Sicherstellung von mehreren Kilogramm Cannabis
Hamburg (ost)
Der Verbrechen ereignete sich am 10.05.2026 um 17:00 Uhr.
Der Ort des Verbrechens war die Fuhlsbüttler Straße in Hamburg-Ohlsdorf.
Polizeikräfte haben am Sonntag einen 19-jährigen Deutschen und seine 19-jährige deutsche Begleiterin vorläufig festgenommen, da sie verdächtigt werden, mit Drogen gehandelt zu haben.
Ein Augenzeuge beobachtete ein Treffen zwischen zwei Autos im Hamburger Stadtteil Langenhorn. Der Fahrer eines VW Golf übergab eine Tasche an den Beifahrer eines VW Passat und erhielt im Gegenzug eine schwarze Sporttasche. Danach fuhren die Autos in verschiedene Richtungen davon.
Der aufmerksame Zeuge führte die Polizei zu dem VW Golf, wo die Beamten den 19-jährigen Fahrer und seine 19-jährige Beifahrerin antrafen. Im Inneren des Autos fanden sie eine schwarze Sporttasche.
Die Polizei erwirkte über die Staatsanwaltschaft Hamburg einen Durchsuchungsbeschluss für das Auto des 19-Jährigen.
Bei der Durchsuchung wurde die schwarze Sporttasche mit fast sechs Kilo Cannabis, ein Messer, eine Schreckschusswaffe, verschiedene Vapes ohne Steuerbanderole und ein mittlerer vierstelliger Geldbetrag gefunden und sichergestellt.
Die beiden 19-Jährigen wurden vorläufig festgenommen und zum Polizeikommissariat 34 gebracht.
Die 19-jährige Begleiterin wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen freigelassen. Der 19-Jährige wurde in Untersuchungshaft genommen. Ein Richter erließ gestern einen Haftbefehl.
Die Ermittlungen der Drogenabteilung (LKA 62), insbesondere zum zweiten Auto, dauern an.
Pap.
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Nadia Papist
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POL-HH: 260512-1. Nach Wohnungsraub in Hamburg-Lurup und Raub auf einen Schmuckhändler in Hamburg-Wilhelmsburg - Polizei Hamburg verhaftet zwei Tatverdächtige
Hamburg (ost)
Verbrechenzeiten: 14.01.2026, 13:30 Uhr & 16.01.2026, 13:46 Uhr; Verbrechenorte: Hamburg-Lurup, Bornheide & Hamburg-Wilhelmsburg, Veringstraße
Letzten Freitag haben die Polizeikräfte in Hamburg, unterstützt von Polizeibeamten aus Berlin, zwei Männer (27 und 51 Jahre alt) festgenommen, die dringend verdächtigt werden, im Januar einen 21-jährigen und seine 52-jährige Mutter in ihrer Luruper Wohnung sowie einen 34-jährigen Schmuckhändler in Wilhelmsburg überfallen zu haben. Bei den Überfällen sollen die mutmaßlichen Täter auch Polizeiuniformteile getragen haben.
Die ursprünglichen Ereignisse werden in den folgenden Pressemitteilungen der Hamburger Polizei näher erläutert: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/6337/6196512 https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/6337/6198090
Die Ermittlungen, die zunächst von den zuständigen Landeskriminalämtern in Altona und Harburg eingeleitet wurden, wurden später vom Landeskriminalamt für Spezielle Einbruchskriminalität (LKA 19) fortgesetzt.
Nachdem erste Hinweise auf den 27-jährigen Serben und den 51-jährigen Deutsch-Kroaten eingegangen waren, verdichtete sich der Tatverdacht im Laufe monatelanger und akribischer kriminalpolizeilicher Ermittlungen gegen die beiden Männer.
Die aktuellen Erkenntnisse deuten darauf hin, dass die beiden in beiden Fällen zunächst vorgaben, Polizeibeamte zu sein, um Zugang zu den Räumlichkeiten der späteren Opfer zu erhalten. Dabei trugen der Serbe und sein älterer Komplize zumindest Teile einer Polizeiuniform, Pistolen in Holstern und zeigten gefälschte Durchsuchungsbeschlüsse vor. Anschließend raubten sie unter Anwendung von Gewalt und Fesselung der Opfer Schmuck, Uhren und Edelmetalle von hohem Wert.
Die Staatsanwaltschaft Hamburg hat Haftbefehle gegen die beiden Verdächtigen erwirkt und Durchsuchungsbeschlüsse für ihre Wohnungen in Berlin beantragt, die am vergangenen Freitag von Polizeikräften aus Hamburg und Berlin, darunter auch ein Spezialeinsatzkommando der Berliner Polizei, vollstreckt wurden.
Der 51-jährige Deutsch-Kroate wurde in seiner Wohnung in Berlin-Schöneberg, der 27-jährige Serbe in seiner Wohnung in Berlin-Rudow von den Polizisten festgenommen und später ins Untersuchungsgefängnis gebracht.
Bei den folgenden Durchsuchungen wurden Beweismittel sichergestellt. Dabei erlangten die Ermittler Informationen über zwei Schließfächer, die vom Serben genutzt wurden und ebenfalls durchsucht wurden.
Insgesamt wurden Vermögenswerte, darunter Bargeld und mehrere hochwertige Uhren, im sechsstelligen Bereich sichergestellt. Zusätzlich wurde bei der Wohnungsdurchsuchung des 51-jährigen Deutsch-Kroaten fast 560 Gramm Kokain gefunden und beschlagnahmt.
Die Ermittlungen der Strafverfolgungsbehörden dauern an.
Mx.
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Polizei Hamburg
Polizeipressestelle / PÖA 1
Thilo Marxsen
Telefon: 040 4286-56211
E-Mail: polizeipressestelle@polizei.hamburg.de
www.polizei.hamburg
Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.








