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Hamburg-Altona-Nord: Radfahrerin bei Verkehrsunfall lebensgefährlich verletzt

Eine 30-jährige Radfahrerin wurde in Hamburg-Altona-Nord von einem Lkw erfasst und lebensgefährlich verletzt. Polizei sucht Zeugen.

Foto: Depositphotos

Hamburg (ost)

Zeitpunkt des Unfalls: 27.05.2026, 14:01 Uhr

Ort des Unfalls: Hamburg-Altona-Nord, Kieler Straße / Augustenburger Straße

Am heutigen Mittag wurde eine 30-jährige Radfahrerin bei einer Kollision mit einem Lastwagen im Hamburger Stadtteil Altona-Nord lebensgefährlich verletzt. Die Polizei bittet um Zeuginnen und Zeugen.

Gemäß den bisherigen Informationen des Verkehrsunfall-Teams der Verkehrsdirektion Innenstadt/West (VUT) fuhr eine 35-jährige Frau mit ihrem Lastwagen die Kieler Straße in Richtung Eimsbütteler Marktplatz. Gleichzeitig überquerte eine 30-jährige Radfahrerin an der Kreuzung Augustenburger Straße die Kieler Straße im Bereich des Radwegs in Richtung Kaltenkirchener Straße. Aus noch ungeklärten Gründen kam es zu einer Kollision mit dem vermutlich vorfahrtsberechtigten Lastwagen.

Die 30-jährige Frau erlitt lebensgefährliche Verletzungen und wurde unter ärztlicher Begleitung mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Das Verkehrsunfall-Team der VUT zog für die Unfallaufnahme einen Sachverständigen und einen 3D-Scanner hinzu.

Das Kriseninterventionsteam des Deutschen Roten Kreuzes (KIT) übernahm die psychosoziale Erstbetreuung von Zeuginnen und Zeugen sowie Angehörigen.

Laut den vorliegenden Informationen war die Ampelanlage an der Kreuzung zum Zeitpunkt des Unfalls außer Betrieb. Die Verkehrsdirektion Innenstadt/West (VD 22) führt die laufenden Ermittlungen durch.

Personen, die den Unfall beobachtet haben oder sonstige Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter 040/ 4286-56789 bei der Hinweishotline der Polizei Hamburg oder bei einer Polizeidienststelle zu melden.

Pap.

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Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hamburg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Hamburg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 63.706 Unfälle. Davon waren 7.781 Unfälle mit Personenschaden, was 12,21% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.679 Fälle aus, was 2,64% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 342 Fällen gemeldet, was 0,54% der Gesamtunfälle ausmacht. Der Großteil der Unfälle, nämlich 53.904 Fälle (84,61%), waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 8.881 Unfälle (13,94%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 73 (0,11%) und auf Autobahnen 377 (0,59%). Insgesamt gab es 28 Getötete, 701 Schwerverletzte und 8.602 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 63.706
Unfälle mit Personenschaden 7.781
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.679
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 342
Übrige Sachschadensunfälle 53.904
Ortslage – innerorts 8.881
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 73
Ortslage – auf Autobahnen 377
Getötete 28
Schwerverletzte 701
Leichtverletzte 8.602

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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