Die Kriminalpolizei identifizierte neun tatverdächtige Jugendliche, die unter falscher Identität Männer überfielen und Bargeld erbeuteten. Zwei 17-Jährige wurden bereits festgenommen.
Hamburg-Bergedorf: Raubüberfälle in Hamburg aufgeklärt

Hamburg (ost)
Zeitraum der Taten: 14.05.2026 bis 22.05.2026
Orte der Taten: Stadtgebiet von Hamburg
Nach einer Serie von Raubüberfällen im Hamburger Osten seit Mitte Mai hat die Polizei neun Jugendliche als Verdächtige identifiziert und am letzten Freitag vorläufig festgenommen. Zwei 17-Jährige wurden inzwischen inhaftiert.
Nach den bisherigen Erkenntnissen des Raubdezernats Bergedorf (LKA 173) gab es seit Mitte Mai mehrere fast identische Raubüberfälle. Die Verdächtigen sollen über soziale Medien Kontakt zu Männern unter dem Deckmantel einer jungen Frau namens „Yasmin“ aufgenommen und Treffen vereinbart haben.
Bei den Treffen in Stadtteilen wie Curslack, Wandsbek und Farmsen-Berne überfielen jugendliche Täter in mindestens fünf Fällen die Opfer unerwartet. Unter Anwendung von Gewalt erbeuteten sie Bargeld und flüchteten dann.
Die Ermittlungen des LKA 173, in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft, führten zur Identifizierung von neun Jugendlichen im Alter von 15 bis 17 Jahren. Sie werden verdächtigt, insgesamt 2.350 Euro erbeutet zu haben.
Am letzten Freitag wurden insgesamt fünf Durchsuchungsbeschlüsse an den Wohnorten der Verdächtigen vollstreckt. Die Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit der Landesbereitschaftspolizei (BFE) unterstützte die Durchsuchungen in Lohbrügge. Acht Jugendliche im Alter von 15 bis 17 Jahren wurden vorläufig festgenommen. Zwei 17-Jährige wurden inhaftiert. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurden fünf weitere Verdächtige entlassen – eine Jugendliche ohne weitere Maßnahmen.
Die Ermittlungen der Behörden dauern an, um festzustellen, ob die Verdächtigen für weitere ähnliche Taten verantwortlich sind.
Mögliche weitere Opfer und Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Hamburg unter der Rufnummer 040/4286-56789 zu melden.
Wen.
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Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hamburg für 2022/2023
Die Mordraten in der Region Hamburg stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 35 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 74 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 36 im Jahr 2022 auf 67 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 36 im Jahr 2022 auf 86 im Jahr 2023. Davon waren 31 männliche Verdächtige und 5 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 80 männliche und 6 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 18 im Jahr 2022 auf 41 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 67 |
| Anzahl der Verdächtigen | 36 | 86 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 31 | 80 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 5 | 6 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 18 | 41 |
Quelle: Bundeskriminalamt








