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Hamburg-Eidelstedt: Zeugenaufruf nach Körperverletzung mit Todesfolge

Ein 79-jähriger Mann wurde in Hamburg-Eidelstedt nach einer Schlägerei getötet. Die Polizei sucht dringend Zeuginnen und Zeugen.

Foto: Depositphotos

Hamburg (ost)

Der Vorfall ereignete sich am 10.07.2026 um 20:55 Uhr.

Ort des Geschehens war die Nebenbahnstraße in Hamburg-Eidelstedt.

Ein 79-jähriger Mann wurde gestern Abend in Eidelstedt bei einer körperlichen Auseinandersetzung so schwer verletzt, dass er trotz Reanimationsmaßnahmen der Rettungskräfte im Krankenhaus verstarb. Die Polizei bittet um Zeugenaussagen.

Nach bisherigen Informationen kam es zuerst zu einem verbalen Streit zwischen dem 79-Jährigen und einem unbekannten Mann in einer Gaststätte. Später kam es vor dem Lokal zu einer Schlägerei, bei der der 79-Jährige schwer verletzt wurde. Der Unbekannte flüchtete danach über die Holsteiner Chaussee in Richtung Wiebischenkamp.

Die Rettungskräfte der Feuerwehr und ein Notarzt versorgten den Verletzten und brachten ihn unter Reanimationsmaßnahmen ins Krankenhaus, wo er kurz darauf verstarb.

Trotz Fahndungsmaßnahmen mit verschiedenen Streifenwagen konnte der Verdächtige nicht festgenommen werden.

Die gesuchte Person wird wie folgt beschrieben:

Der Kriminaldauerdienst (LKA 26) begann mit den ersten Ermittlungen vor Ort, die später von der Mordkommission (LKA 41) in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Kapitaldelikte der Staatsanwaltschaft Hamburg fortgesetzt wurden.

Die Polizei bittet Zeugen, die Informationen über den Täter haben oder etwas Verdächtiges beobachtet haben, sich unter 040/4286-56789 beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder bei einer Polizeidienststelle zu melden.

Ende

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Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hamburg für 2022/2023

Die Mordraten in der Region Hamburg zwischen 2022 und 2023 sind besorgniserregend gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 35 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 74 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 36 auf 67. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 36 auf 86, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 31 auf 80 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 5 auf 6 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 18 auf 41. Im Vergleich dazu hatte die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 35 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 67
Anzahl der Verdächtigen 36 86
Anzahl der männlichen Verdächtigen 31 80
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 5 6
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 18 41

Quelle: Bundeskriminalamt

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