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Hamburg-Harburg: Stark betrunkener Mann klingelt bei Bundespolizei

Ein Mann mit 3,75 Promille sucht den Weg nach Hause und wird von Bundespolizisten zur Ausnüchterung ins Krankenhaus gebracht.

Eine Streife der Bundespolizei am Bahnsteig am Bahnhof Harburg. Symbolfoto: Bundespolizeiinspektion Hamburg-
Foto: Presseportal.de

Hamburg (ost)

Schwankend und lallend klingelte ein völlig betrunkener Mann (m.40) am 31.01.2026 gegen 02.00 Uhr beim Bundespolizeirevier im Bahnhof Harburg. Der Mann konnte kaum noch auf den Beinen stehen und sich nur noch sehr schwer artikulieren. Gestützt durch Bundespolizisten wurde der guineische Staatsangehörige in die Wache verbracht.

„Er gab zunächst an den Weg nach Hause zu suchen. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 3,75 Promille. Auch ein Drogentest schlug positiv an.“

Daraufhin forderten die eingesetzten Bundespolizisten umgehend einen Rettungswagen (RTW) an. Der Mann wurde anschließend zur kontrollierten Ausnüchterung mit einem RTW in ein Krankenhaus verbracht.

Die Pressestelle der Bundespolizeiinspektion Hamburg warnt in diesem Zusammenhang:

„Leider kommt es durch stark alkoholisierte Personen, verbunden mit leichtsinnigem Verhalten an Bahnanlagen, immer wieder zu schweren Unfällen im Bahnbereich. Häufig gefährden sich alkoholisierte Personen durch ihr leichtsinniges Verhalten nicht nur selbst, sondern auch Reisende und Helfer. In diesem Fall war der Mann bereits völlig desorientiert und nicht mehr „wegefähig“; eine sehr gefährliche Situation für den 40-Jährigen, insbesondere im Bahnbereich“.

„RC“

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hamburg für 2022/2023

Die Drogenraten in der Region Hamburg in Deutschland zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 15185 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es 17022 Fälle im Jahr 2023 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 13914 im Jahr 2022 auf 15821 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen war im Jahr 2022 bei 10273 und stieg im Jahr 2023 auf 10839. Von diesen Verdächtigen waren 9123 männlich und 1150 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 9739 männliche und 1100 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 4343 im Jahr 2022 auf 5086 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Drogenfälle in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 15.185 17.022
Anzahl der aufgeklärten Fälle 13.914 15.821
Anzahl der Verdächtigen 10.273 10.839
Anzahl der männlichen Verdächtigen 9.123 9.739
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.150 1.100
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 4.343 5.086

Quelle: Bundeskriminalamt

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