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Hamburg Hauptbahnhof: Einsatz der Bundespolizeiinspektion Hamburg am 1. Mai

Die Bundespolizeiinspektion Hamburg war am 01.05.2026 mit rund 120 Einsatzkräften im Hamburger Stadtgebiet im Einsatz, um Beeinträchtigungen im Bahnhofsbereich zu verhindern.

Foto: Depositphotos

Hamburg (ost)

Aufgrund verschiedener Versammlungssituationen bzw. Demonstrationen am 1. Mai im Hamburger Stadtgebiet konnten Störungen im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion Hamburg innerhalb der Bahnhöfe, in Zügen und an den Gleisanlagen nicht ausgeschlossen werden. Die Bundespolizei war personell auf diese Situation vorbereitet.

Die Bundespolizeiinspektion Hamburg, verstärkt durch Kräfte der Bundesbereitschaftspolizei und der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit, war am 01.05.2026 im Rahmen einer speziellen Aufbauorganisation (BAO) mit etwa 120 Einsatzkräften der Bundespolizei insbesondere für die Überwachung der An- und Abreise, mit Schwerpunkt an den Bahnhöfen „Hauptbahnhof, Altona, Jungfernstieg und Dammtor“, im Einsatz.

Unabhängig von den Veranstaltungen warf gegen 15:00 Uhr ein 51-jähriger Deutscher ohne Bezug zur Versammlung unerwartet eine 0,5 Liter große Bierflasche aus Glas auf ein am Hamburger Hauptbahnhof geparktes Dienstfahrzeug der Bundespolizei. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich fünf Polizeibeamte im Fahrzeug. Es gab keine Verletzten unter den Bundespolizisten. Da der 51-Jährige äußerst aggressiv war und sich nicht beruhigte, musste er zu Boden gebracht, gefesselt und in Gewahrsam genommen werden. Im Bundespolizeirevier Hamburg Hauptbahnhof bekam er dann ausreichend Gelegenheit, sich zu beruhigen und auszunüchtern. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Sachbeschädigung eingeleitet.

Der Einsatz verlief insgesamt ohne Störungen. Das taktische Sicherheitskonzept der Bundespolizei erwies sich erneut als erfolgreich. Die Zusammenarbeit mit den Einsatzkräften der Hamburger Polizei und der DB Sicherheit verlief auch in diesem Einsatz wieder sehr gut.

WL

Quelle: Presseportal

nf24