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Hamburg Hauptbahnhof: Gleissturz am Hamburger Hauptbahnhof

Rettung einer verletzten Frau. Eine 51-jährige Frau stürzte auf Gleis 3, wurde von aufmerksamen Bahnreisenden gerettet und mit nicht lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.

Foto: unsplash

Hamburg (ost)

Nach den derzeitigen Untersuchungen der Bundespolizeiinspektion Hamburg ereignete sich am 09.04.2026 gegen 16:49 Uhr ein Gleissturz am Gleis 3 des Hamburger Hauptbahnhofs.

Es wird berichtet, dass eine 51-jährige Frau ohne äußere Einwirkung gegen 16:49 Uhr auf dem Bahnsteig zwischen den Gleisen 3 und 4 gestürzt ist und dann vor einen ausfahrenden S-Bahn (S3 in Richtung Neugraben) gefallen ist. Dabei soll sie zwischen der S-Bahn und der Bahnsteigkante in den Gleisbereich gerutscht sein.

Aufmerksame Bahnreisende erkannten die Gefahr und konnten den Lokführer der nächsten einfahrenden S-Bahn gegen 16:50 Uhr durch Armzeichen auf die Gefahrensituation aufmerksam machen. Der Lokführer leitete eine Notbremsung ein, so dass die S-Bahn nur wenige Meter vor der Person zum Stehen kam und ein weiterer Unfall verhindert werden konnte.

Die Bahnreisenden meldeten sofort den Vorfall und lösten so die Rettungskette aus. Die alarmierten Einsatzkräfte der Bundespolizei und der Feuerwehr trafen am Einsatzort ein. Es wurde eine Streckensperrung und Stromabschaltung für den betroffenen Bereich veranlasst. In der Folge wurden durch die Bundespolizei der Bahnsteig zu den Gleisen 3 und 4 geräumt und abgesperrt.

Bundespolizisten und Mitarbeiter der DB Sicherheit konnten die deutsche Staatsbürgerin im Gleisbereich finden und aus dem Gleisbereich retten. Sie war ansprechbar und wurde von einem Rettungswagen und einem Notarzt versorgt. Die gerettete Frau wurde mit nicht lebensbedrohlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Weitere Informationen zu den Verletzungen können von der Bundespolizei nicht gemacht werden.

Der Lokführer der einfahrenden S-Bahn wurde zunächst von der Bundespolizei betreut und musste seinen Dienst abbrechen. Er wurde dann an den Notfallmanager der S-Bahn übergeben. Auf dem Bahnsteig konnten durch die Bundespolizei mehrere Zeugen identifiziert und befragt werden.

Nach Auswertung der Zeugenaussagen und der gespeicherten Videoaufnahmen von Überwachungskameras kann Fremdverschulden ausgeschlossen werden. Es gibt keine Hinweise auf einen Suizidversuch. Die Ursache für den Sturz ist noch Gegenstand der Ermittlungen der Bundespolizei.

Um 17:25 Uhr wurden die Einsatzmaßnahmen am Bahnsteig von der Bundespolizei beendet und die Unfallstelle an den Notfallmanager der S-Bahn übergeben.

Hinweise:

Zu den Verspätungen und Ausfällen bei der S-Bahn kann die Bundespolizei keine Angaben machen. Videoaufnahmen können nicht bereitgestellt werden.

WL

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hamburg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Hamburg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 63.706 Unfälle. Davon waren 7.781 Unfälle mit Personenschaden, was 12,21% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.679 Fälle aus, was 2,64% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 342 Fällen (0,54%) eher selten. Die meisten Unfälle waren übrige Sachschadensunfälle mit 53.904 Fällen (84,61%). Innerorts ereigneten sich 8.881 Unfälle (13,94%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 73 Fälle (0,11%) und auf Autobahnen 377 Fälle (0,59%). Insgesamt gab es 28 Getötete, 701 Schwerverletzte und 8.602 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 63.706
Unfälle mit Personenschaden 7.781
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.679
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 342
Übrige Sachschadensunfälle 53.904
Ortslage – innerorts 8.881
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 73
Ortslage – auf Autobahnen 377
Getötete 28
Schwerverletzte 701
Leichtverletzte 8.602

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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