Bundespolizei vollstreckt Haftbefehl. Mann trinkt Wodka am Hamburger Hauptbahnhof, reagiert uneinsichtig. Festnahme wegen Diebstahl, Restfreiheitsstrafe von 4 Tagen.
Hamburg Hauptbahnhof: Mann verstößt gegen Alkoholkonsumverbot am Hauptbahnhof

Hamburg (ost)
Am 17.03.2026 gegen 15:37 Uhr nahmen Bundespolizisten einen per Haftbefehl gesuchten Mann (Alter: 31 Jahre) im Hamburger Hauptbahnhof fest.
Zuvor beobachtete eine Präsenzstreife der Bundespolizei den Mann am Südsteg, Eingangsbereich Fischerturm, am Hamburger Hauptbahnhof. So soll er Wodka aus einer mitgeführten Flasche getrunken haben. Nach Ansprache durch die Bundespolizisten und Erläuterung des Alkoholkonsumverbotes am Hamburger Hauptbahnhof reagierte der Mann uneinsichtig und unkooperativ.
Eine Überprüfung der Personalien des Mannes ergab eine Ausschreibung zur Festnahme. Der wegen der Straftat „Diebstahl“ Gesuchte hatte noch eine Restfreiheitsstrafe von 4 Tagen (von ursprünglich 25 Tagen Freiheitsstrafe) zu verbüßen oder eine Geldstrafe von 120 EUR zu zahlen.
Der deutsche Staatsangehörige wurde anschließend dem Bundespolizeirevier Hamburg Hauptbahnhof zugeführt. Er konnte die Geldstrafe nicht bezahlen. Ein angeforderter Amtsarzt bestätigte die Gewahrsamsfähigkeit. Bei einem durchgeführten Atemalkoholtest wurde ein Promillewert von 2.22 festgestellt.
Nach Abschluss der bundespolizeilichen Maßnahmen wurde der Verurteilte der Untersuchungshaftanstalt zugeführt.
Hinweise zum Alkoholkonsumverbot am Hamburger Hauptbahnhof: Seit dem 2. April 2024 gilt am Hamburger Hauptbahnhof ein weitreichendes Alkoholkonsumverbot. Die Maßnahme wurde zur Steigerung der Sicherheit und der Sauberkeit eingeführt. Es umfasst den Konsum sowie das offene Mitführen von Alkohol im Bahnhofsgebäude, der Wandelhalle und auf angrenzenden Vorplätzen, wobei Verstöße mit Bußgeldern geahndet werden können.
WL
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hamburg für 2022/2023
Die Drogenraten in Hamburg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Anstieg der aufgezeichneten Fälle von 15185 im Jahr 2022 auf 17022 im Jahr 2023. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 13914 auf 15821. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 10273 auf 10839, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 9123 auf 9739 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 1150 auf 1100 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen erhöhte sich von 4343 auf 5086. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 15.185 | 17.022 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 13.914 | 15.821 |
| Anzahl der Verdächtigen | 10.273 | 10.839 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 9.123 | 9.739 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.150 | 1.100 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 4.343 | 5.086 |
Quelle: Bundeskriminalamt








