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Hamburg Hauptbahnhof: Oberleitungsabriss im Hamburger Hauptbahnhof

Am 01.03.2026 riss eine Oberleitung im Hamburger Hauptbahnhof, verursachte einen lauten Knall und beeinträchtigte den Bahnverkehr. Die Evakuierung der Bahnreisenden verlief ohne Verletzungen.

Foto: unsplash

Hamburg (ost)

Am 01.03.2026 um ungefähr 16:35 Uhr wurde der Bundespolizeiinspektion Hamburg gemeldet, dass eine Oberleitung am Gleis 8 des Hamburger Hauptbahnhofs auf Höhe der Ernst-Merck-Brücke gerissen war und nun auf einem Zug lag, der kurz zuvor in Gleis 8 eingefahren war. Der laute Knall war auch im Bundespolizeirevier Hamburg Hauptbahnhof deutlich zu hören.

Während die Oberleitung abgerissen wurde, stiegen die ersten Passagiere des betroffenen ICE 600 aus, der aus München am Hamburger Hauptbahnhof angekommen war.

Die Bundespolizei, die Landespolizei Hamburg und die Feuerwehr erreichten sofort den Einsatzort.

Die Ernst-Merck-Brücke wurde vorübergehend für den Straßenverkehr von der Landespolizei Hamburg gesperrt. Die Bundespolizei ordnete die Abschaltung der Oberleitungen für den Fernverkehr am Hamburger Hauptbahnhof an. Außerdem wurden umfangreiche Sperrungen der benachbarten Bahnsteige durchgeführt.

Nachdem die Oberleitung von der Berufsfeuerwehr Hamburg geerdet wurde, wurden die verbliebenen Passagiere im ICE 600 (ca. 25 Personen) von DB Sicherheit und der Bundespolizei evakuiert.

Der polizeiliche Einsatz endete um 17:54 Uhr und der Einsatzort wurde dem Notfallmanager der DB AG übergeben. Auf Anweisung des Notfallmanagers der DB AG konnten alle Fernverkehrsgleise bis auf Gleis 8 und Durchfahrtsgleis 9 wieder normal genutzt werden.

Bei diesem Vorfall wurden keine Passagiere verletzt. Die Ursache für den Oberleitungsabriss muss noch ermittelt werden.

Aufgrund der Betriebsstörungen war die Anreise zur Bundesliga-Partie Hamburger SV – RB Leipzig um 19:30 Uhr stark eingeschränkt. Es gab jedoch keine besonderen Vorkommnisse.

Zu den Auswirkungen auf den Bahnverkehr (Sperrungen, Ausfälle usw.) kann die Bundespolizei keine genauen Angaben machen.

Die Bundespolizei setzte insgesamt 5 Streifen zur Bewältigung dieser Situation ein.

Hinweis:

Die Pressestelle der Bundespolizeiinspektion Hamburg ist ab dem 02.03.2026 um 08:00 Uhr wieder erreichbar.

WL

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hamburg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Hamburg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 63.706 Unfälle. Davon waren 7.781 Unfälle mit Personenschaden, was 12,21% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.679 aus, was 2,64% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 342 Fällen registriert, was 0,54% aller Unfälle entspricht. Der Großteil der Unfälle, nämlich 53.904, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 84,61% ausmacht. In Bezug auf die Ortslage ereigneten sich 8.881 Unfälle innerorts (13,94%), 73 außerorts (0,11%) und 377 auf Autobahnen (0,59%). Insgesamt gab es 28 Getötete, 701 Schwerverletzte und 8.602 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 63.706
Unfälle mit Personenschaden 7.781
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.679
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 342
Übrige Sachschadensunfälle 53.904
Ortslage – innerorts 8.881
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 73
Ortslage – auf Autobahnen 377
Getötete 28
Schwerverletzte 701
Leichtverletzte 8.602

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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