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Hamburg Hauptbahnhof: Personenkontrolle am Hamburger Hauptbahnhof

Mann mit Messer und Haftbefehl gesucht, Geldstrafe bezahlt, um Haft zu vermeiden.

Sichergestelltes Messer, Quelle: Bundespolizeiinspektion Hamburg
Foto: Presseportal.de

Hamburg (ost)

Am 12.08.2026 führte eine Streife der Bundespolizei um 14:40 Uhr im Hauptbahnhof Hamburg auf dem Südsteg eine Personenkontrolle gemäß der Allgemeinverfügung der Bundespolizeidirektion Hannover zum Verbot des Mitführens von Messern und Waffen bei einem 26-jährigen Mann durch.

Während der Durchsuchung wurde ein griffbereites Messer (7 cm Klingenlänge) in einer Hosentasche entdeckt und beschlagnahmt. Gegen den Staatsbürger aus Montenegro wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet.

Des Weiteren stellte die Bundespolizeistreife bei einer Überprüfung der Personalien fest, dass der Mann aufgrund eines Haftbefehls wegen “besonders schweren Fall des Diebstahls” gesucht wurde. Der 26-Jährige hatte eine ausstehende Geldstrafe in Höhe von 850 Euro nicht beglichen und war “untergetaucht”.

Der Gesuchte wurde dann zum Bundespolizeirevier am Hauptbahnhof Hamburg gebracht. Da er die Geldstrafe nicht selbst bezahlen konnte, rief er seinen Bruder an. Gemeinsam zahlten sie die Geldstrafe in Höhe von 850 Euro, wodurch der verurteilte Mann einer Festnahme und einer 90-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe entging.

Die Bundespolizei warnt in diesem Zusammenhang:

Weitere Informationen zum Thema Gewalt unterwegs finden Sie unter: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/gewalt/gewalt-unterwegs/

Die aktuelle Allgemeinverfügung der Bundespolizeidirektion Hannover zum Verbot des Mitführens von gefährlichen Werkzeugen, Schusswaffen, Schreckschusswaffen, Hieb-, Stoß- und Stichwaffen sowie Messern aller Art finden Sie unter: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/70246/6323319

WL

Quelle: Presseportal

nf24