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Hamburg Hauptbahnhof: Stark alkoholisierter Mann am Bahnsteig festgenommen

Besorgte Reisende alarmierten RTW und Bundespolizei wegen einem Mann mit 3,27 Promille, der mehrfach stürzte.

Eine Streife der Bundespolizei an einem Bahnsteig im Hamburger Hauptbahnhof- Foto-Quelle: Bundespolizei-
Foto: Presseportal.de

Hamburg (ost)

Am 28.03.2026 gegen 19.00 Uhr beobachteten besorgte Reisende am Bahnsteig zum Gleis 13 im Hamburger Hauptbahnhof einen offensichtlich völlig betrunkenen Mann, der mehrfach ohne Fremdeinwirkung am Bahnsteig stürzte. Daraufhin alarmierten die Passanten einen Rettungswagen für den hilflosen Mann. Nach medizinischer Kontrolle wurde durch die RTW-Besatzung festgestellt, dass der Mann zwar völlig betrunken war, aber keinen medizinischen Notfall darstellte. Aber die Bundespolizei wurde informiert, da der deutsche Staatsangehörige sich sehr aggressiv gegenüber der RTW-Besatzung verhielt.

„Vor Ort stellte eine Streife der Bundespolizei anschließend sehr schnell fest, dass der stark alkoholisierte Mann nicht mehr „wegefähig“ war. Versuche alleine zu gehen scheiterten und wurden mit entsprechenden Stürzen quittiert.“

Daraufhin wurde der 32-Jährige in Gewahrsam genommen und gestützt durch die eingesetzten Bundespolizisten zum Bundespolizeirevier am Hauptbahnhof verbracht.

„Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 3,27 Promille. Ein angeforderter Arzt stellte im Rahmen einer Untersuchung die Gewahrsamsfähigkeit des Mannes fest.“

Anschließend bekam er in einer Zelle auf der Wache ausreichend Gelegenheit zur Ausnüchterung und wurde später wieder „wegefähig“ entlassen.

Die Pressestelle der Bundespolizeiinspektion Hamburg warnt in diesem Zusammenhang:

„Leider kommt es durch stark alkoholisierte Personen, verbunden mit leichtsinnigem Verhalten an Bahnanlagen, immer wieder zu schweren Unfällen im Bahnbereich. Häufig gefährden sich alkoholisierte Personen durch ihr leichtsinniges Verhalten nicht nur selbst, sondern auch Reisende und Helfer. In diesem Fall war der Mann direkt am Bahnsteig bereits mehrfach alkoholbedingt gestürzt und absolut nicht mehr „wegefähig“; eine sehr gefährliche Situation für den 32-Jährigen im Bahnbereich, der auch schnell einen Gleissturz zur Folge haben könnte.“

„RC“

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hamburg für 2023

Im Jahr 2023 gab es in der Region Hamburg insgesamt 63.706 Verkehrsunfälle. Davon waren 7.781 Unfälle mit Personenschaden, was 12,21% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.679 Fälle aus, was 2,64% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 342 Fällen registriert, was 0,54% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 53.904 Fälle, was 84,61% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 8.881 Unfälle (13,94%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 73 Fälle (0,11%) und auf Autobahnen 377 Fälle (0,59%). Insgesamt gab es 28 Getötete, 701 Schwerverletzte und 8.602 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 63.706
Unfälle mit Personenschaden 7.781
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.679
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 342
Übrige Sachschadensunfälle 53.904
Ortslage – innerorts 8.881
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 73
Ortslage – auf Autobahnen 377
Getötete 28
Schwerverletzte 701
Leichtverletzte 8.602

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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