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Hamburg-Langenhorn: Wintereinbruch in Hamburg

Feuerwehr bewältigt zahlreiche technische Hilfeleistungen nach starkem Schneefall und Glatteis, insgesamt über 550 Einsätze und 100 Rettungseinsätze.

Foto: Unsplash

Hamburg (ost)

Im Stadtgebiet am 02.01.2026 von 06:00 Uhr bis 04.01.2026 18:00 Uhr | wetterbedingte Einsätze der Feuerwehr Hamburg

Ab Freitagmorgen gab es viele Anrufe in der Leitstelle der Feuerwehr Hamburg. Die meisten Anrufer meldeten herabhängende Äste oder Baumteile, die durch die Schneelast gefährlich tief hingen oder bereits herabgestürzt waren. Busse des Nahverkehrs standen quer auf der Straße oder rutschten von der Fahrbahn. Mehrere Lastwagen blieben aufgrund von Glätte an der Köhlbrandbrücke stecken und blockierten den restlichen Verkehr. Ein Streufahrzeug rutschte in Neuengamme in eine Böschung.

Die Feuerwehr Hamburg war für dieses Wetterereignis vorbereitet. Zwei zusätzliche Drehleiterfahrzeuge wurden in Betrieb genommen und Rüstfahrzeuge wurden mit Schneepflügen ausgestattet.

Waltershof, Köhlbrandbrücke | 02.01.2026 08:24 Uhr| Technische Hilfe

Am Freitagmorgen kam der Verkehr auf der Köhlbrandbrücke zum Stillstand. Laut Polizeibericht konnten mehrere Lastkraftwagen den steilen Anstieg auf der glatten Fahrbahn nicht bewältigen.

Die Rettungsleitstelle der Feuerwehr alarmierte daraufhin ein Rüstfahrzeug, um die Fahrzeuge abzuschleppen. Die Einsatzkräfte vor Ort verbanden den ersten Lastwagen mit einer Abschleppstange und ihrem Rüstfahrzeug (Unimog) und zogen das Gespann bis zum höchsten Punkt der Brücke. Das Gleiche geschah mit einem anderen Lastwagen. Die Fahrspuren konnten vorerst wieder freigegeben werden.

Neuengamme, Neuengammer Hausdeich | 03.01.2026 06:15 Uhr | Technische Hilfe

Die Leitstelle erhielt einen Notruf bezüglich technischer Hilfe. Ein Streufahrzeug soll den Hang zur Dove Elbe hinuntergerutscht sein und wird nur noch von Bäumen gehalten.

Vor Ort bestätigte der Einsatzleiter die Situation und ließ das schwere Winterdienstfahrzeug von einem Rüstfahrzeug der Feuerwehr sichern. Die Bergung des havarierten Fahrzeugs wurde von einer Bergungsfirma durchgeführt.

Neuengamme, Neuengammer Hausdeich | 03.01.2026 17:36

Die Feuerwehr erhielt einen Notruf von der Busleitstelle über einen Linienbus, der an eine Leitplanke gerutscht war und in dem 15 Personen eingeschlossen waren. Die Leitstelle schickte eine große Menge an Rüsttechnik und den Feuerwehrkran zur Einsatzstelle.

Vor Ort stellte der Einsatzleiter fest, dass die Türen des Busses durch die Leitplanke blockiert waren. Durch eine einfache technische Maßnahme konnten die Türen geöffnet werden und alle Passagiere konnten unverletzt den Bus verlassen.

Langenhorn, Timmerloh | 04.01.2026 16:49 | Technische Hilfe

Die Feuerwehrleitstelle erhielt die Meldung, dass ein Baum auf ein Haus und ein Wohnmobil gefallen war.

Die ersten Einsatzkräfte bestätigten diese Information. Eine Birke war in die Giebelseite des Hauses und auf einen Wohnwagen gefallen. Die Bergungsarbeiten waren zu diesem Zeitpunkt noch im Gange.

Insgesamt war die Feuerwehr Hamburg in über 550 technischen Hilfeleistungen im Zusammenhang mit dem Wetterereignis involviert. Zusätzlich gab es über 100 Einsätze des Rettungsdienstes Hamburg mit dem Stichwort „Eis“.

Besonders hervorzuheben ist das große Engagement der Freiwilligen Feuerwehr Hamburg an diesem Wochenende, die bei vielen technischen Hilfeleistungen unterstützend tätig waren.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hamburg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Hamburg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 63.706 Unfälle. Davon waren 7.781 Unfälle mit Personenschaden, was 12,21% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.679 Unfälle aus, was 2,64% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 342 Fällen registriert, was 0,54% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 53.904, was 84,61% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 8.881 Unfälle (13,94%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 73 Unfälle (0,11%) und auf Autobahnen 377 Unfälle (0,59%). 28 Menschen verloren bei Verkehrsunfällen ihr Leben, 701 wurden schwer verletzt und 8.602 leicht verletzt.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 63.706
Unfälle mit Personenschaden 7.781
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.679
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 342
Übrige Sachschadensunfälle 53.904
Ortslage – innerorts 8.881
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 73
Ortslage – auf Autobahnen 377
Getötete 28
Schwerverletzte 701
Leichtverletzte 8.602

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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