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Hamburg: Polizei- und Feuerwehrmeldungen am 05.06.2026

Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Hamburg vom 05.06.2026

Foto: unsplash

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.

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05.06.2026 – 14:23

POL-HH: 260605-3. Polizei überprüft "Drogenlieferdienste" und identifiziert mehrere mutmaßliche Rauschmittelhändler

Hamburg (ost)

Datum: 04.06.2026, ab 14:00 Uhr

Ort: Stadtgebiet Hamburg

Gestern wurden mehrere Personen von Zivilfahndern überprüft, die verdächtigt werden, im Rahmen eines Lieferdienstes Betäubungsmittel und Cannabis verkauft zu haben. Bereits am Dienstagabend wurde ein 41-jähriger Verdächtiger vorläufig festgenommen, der ebenfalls im Verdacht steht, mit Cannabis gehandelt zu haben. Bei ihm wurden eine beträchtliche Menge Marihuana sichergestellt.

Unter der Leitung der Abteilung für Rauschgiftdelikte des Landeskriminalamtes (LKA 68) überprüften Einsatzkräfte des LKA und der Schutzpolizei gestern insgesamt elf Personen im Hamburger Stadtgebiet, die verdächtigt werden, in einem Rauschmittellieferdienst tätig gewesen zu sein.

Während des etwa achtstündigen Einsatzes durchsuchten Polizisten vier Fahrzeuge und elf Wohnungen. Dabei wurden etwa 190 Gramm Marihuana, knapp 20 Gramm Haschisch, gut 12 Gramm Kokain, ungefähr 8.900 Euro mutmaßliches Dealgeld, zwei Schreckschusswaffen, ein Messer sowie verschiedene Verpackungsmaterialien und Mobiltelefone sichergestellt.

Die Einsatzkräfte identifizierten insgesamt 13 Männer im Alter von 17 bis 34 Jahren (neun Deutsche, zwei Türken sowie je ein Italiener und ein Syrer) sowie eine 31-jährige Frau (deutsch) im Zusammenhang mit den Maßnahmen. Gegen elf der Männer wird wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln oder Cannabis ermittelt, gegen die anderen wegen des Erwerbs von Kokain oder Cannabis.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden alle Verdächtigen entlassen. Ein 18-jähriger deutscher Verdächtiger, der offenbar unter dem Einfluss von THC stand, wurde beim Ausliefern der Drogen erwischt. Da er einen E-Scooter benutzte, wurde ihm eine Blutprobe entnommen.

Während der gestrigen Maßnahmen ereignete sich folgender Vorfall:

Nach der vorläufigen Festnahme eines 20-jährigen mutmaßlichen Kokainhändlers und der Durchsuchung seiner Wohnung in Dulsberg erhielten die Ermittler Hinweise auf einen weiteren Drogenhändler.

Als die Polizei den 26-jährigen Mann im Bereich Neuköllner Ring (Rahlstedt) aufspürte und kontrollieren wollte, flüchtete er mit seinem Mercedes AMG vor den Einsatzkräften. Dabei fuhr er deutlich zu schnell und überquerte Gehwege. Die Beamten verfolgten das Fahrzeug, stoppten es in der Ebeersreye (Farmsen-Berne) und nahmen den deutschen Staatsbürger vorläufig fest. Neben knapp zwei Gramm Kokain und 50 Euro mutmaßlichem Dealgeld wurden auch das Fahrzeug und der Führerschein des Mannes beschlagnahmt. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln, der Gefährdung des Straßenverkehrs und des Verdachts eines illegalen Autorennens eingeleitet.

Bereits am Dienstagabend überprüften Zivilfahnder des Polizeikommissariats 38 den Fahrer eines Peugeot und erhielten Hinweise darauf, dass der Mann berauschende Mittel an Personen verkauft und ausgeliefert hatte. Im Kofferraum des Autos fanden die Beamten etwa zwei Kilogramm Marihuana und stellten es sicher. Der 41-jährige Deutsche hatte außerdem 5.500 Euro Bargeld bei sich.

Bei der folgenden Durchsuchung des Fahrzeugs, für die die Staatsanwaltschaft beim Amtsgericht Hamburg einen Durchsuchungsbeschluss erwirkt hatte, wurden auch 100 Gramm Haschisch und weitere etwa 8.000 Euro Bargeld sichergestellt.

Bei der Durchsuchung der Wohnung des 41-jährigen Verdächtigen stellten die Polizisten etwa 40 Kilogramm Marihuana, etwa 1,3 Kilogramm Ketamin, etwa 500 Gramm Haschisch sowie verschiedene Verpackungsmaterialien und Mobiltelefone sicher.

Der Tatverdächtige wird außerdem verdächtigt, sein Fahrzeug unter dem Einfluss berauschender Mittel gefahren zu haben. Nach einer Blutentnahme und einer erkennungsdienstlichen Behandlung wurde er in Untersuchungshaft genommen. Ein Haftrichter hat inzwischen einen Haftbefehl erlassen.

Die Ermittlungen werden nun vom LKA 68 in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Hamburg fortgesetzt.

Wen./Zim.

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Polizei Hamburg
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Laura Wentzien
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05.06.2026 – 11:41

POL-HH: 260605-2. Zeugenaufruf nach Überfall auf Schmuckhändler in Hamburg-Harburg

Hamburg (ost)

Die Tat ereignete sich am 04.06.2026 um 19:00 Uhr.

Der Vorfall fand in Hamburg-Harburg, am Harburger Ring (Parkhaus) statt.

Am Abend des Donnerstags wurde ein 30-jähriger Juwelier von Unbekannten in einem Parkhaus in Hamburg-Harburg überfallen. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.

Nach den bisherigen Erkenntnissen des Harburger Raubdezernats (LKA 184) hatte der 30-jährige Mann zuvor ein nahegelegenes Juweliergeschäft beliefert. Auf dem Rückweg zu seinem Auto im Parkhaus wurde er von drei bisher unbekannten Tätern im Treppenhaus mit einer Schusswaffe bedroht, mit Pfefferspray attackiert und beraubt. Die Täter flüchteten aus dem Parkhaus in unbekannte Richtung. Der 30-Jährige wurde leicht verletzt, benötigte jedoch keine ärztliche Behandlung.

Trotz sofortiger Fahndungsmaßnahmen mit mehreren Streifenwagen konnten die Täter nicht festgenommen werden.

Der Kriminaldauerdienst (LKA 26) hat die ersten Ermittlungen am Tatort übernommen, die nun vom Raubdezernat in Harburg (LKA 184) fortgesetzt werden.

Die drei Verdächtigen wurden wie folgt beschrieben:

Ein Mann hatte blonde Haare, die anderen beiden Männer hatten schwarze Haare. Sie trugen hauptsächlich schwarze Kleidung, nur einer von ihnen hatte ein helles Oberteil an.

Die Polizei bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den Tätern geben können, sich unter der Telefonnummer 040/4286-56789 bei der Polizei Hamburg zu melden.

Ende

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05.06.2026 – 09:01

POL-HH: 260605-1. Öffentlichkeitsfahndung nach einem Betrugsdelikt in Hamburg-Stellingen

Hamburg (ost)

Vorfallzeit: 20.06.2025

Vorfallorte: Hamburg-Stellingen, Försterweg

Nachdem im Juni des vergangenen Jahres mindestens zwei Unbekannte einem älteren Mann im Stadtteil Stellingen betrogen haben sollen, suchen die Strafverfolgungsbehörden nun mit Hilfe von veröffentlichten Fotos nach einem der Täter.

Nach den aktuellen Ermittlungen haben sich mindestens zwei Männer als Bankangestellte und Polizisten ausgegeben und sich betrügerisch die Bankkarten eines älteren Mannes beschafft. Einer der Männer hat dann einen Geldbetrag im niedrigen vierstelligen Bereich vom Konto des Opfers abgehoben.

Im Zuge der Ermittlungen haben die Beamten Videomaterial erhalten, auf dem einer der Täter zu sehen ist. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft hat eine Richterin die Veröffentlichung der Fotos des mutmaßlichen Betrügers angeordnet.

Die Beschreibung des Mannes lautet wie folgt:

Zusätzlich wird der Mann verdächtigt, am 19.06.2025 und 20.06.2025 ähnliche Straftaten in den Stadtteilen Rahlstedt und Schnelsen begangen zu haben.

Die Ermittlungen der Strafverfolgungsbehörden dauern an.

Personen, die Informationen über die gesuchte Person oder andere Verdächtige geben können oder Hinweise zu den Taten haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 040 4286-56789 an das Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder an eine Polizeidienststelle zu wenden.

Wichtig.

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05.06.2026 – 07:17

BPOL-HH: Personenunfall an Hamburger Bahnübergang der S-Bahn- Bundespolizei hat Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen-

Hamburg (ost)

Am 04.06.2026 gegen 19.15 Uhr wurde die Einsatzzentrale der Bundespolizeiinspektion Hamburg über einen Personenunfall am Bahnübergang Sieversstücken am S-Bahnhaltepunkt Sülldorf informiert. Über die Notfallleitstelle der S-Bahn wurde die entsprechende S-Bahnstrecke gesperrt und eine Stromabschaltung veranlasst. Umgehend erreichten Kräfte der Feuerwehr, der Hamburger Polizei und der Bundespolizei den Einsatzort. Ein verletzter Mann (m.59) konnte am Bahnübergang im Bahnbereich durch Kräfte der Feuerwehr gerettet, medizinisch erstversorgt und mit einem Rettungswagen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus verbracht werden.

"Der Mann erlitt nach jetzigem Sachstand der Bundespolizei u.a. schwere Verletzungen am Schulterbereich sowie weitere Knochenbrüche am Körper und wird auf der Intensivstation eines Krankenhauses medizinisch versorgt."

Laut ersten Zeugenaussagen soll der Verunfallte sich aus nicht geklärten Gründen mit einem Fahrrad am Gleisbereich eines mit einer Schrankenanlage gesicherten Bahnübergangs befunden haben. Der 59-Jährige wurde von einer S-Bahn der Linie S 1 auf der Fahrt vom S-Bahnhaltepunkt Rissen Richtung Sülldorf erfasst, aber nach jetzigem Sachstand nicht überrollt. Der Triebfahrzeugführer (m.59) erkannte den Mann an den S-Bahngleisen und soll über das Signalhorn mehrere Signaltöne abgegeben haben und soll umgehend eine Schnellbremsung eingeleitet haben. Er konnte aber trotz der durchgeführten Maßnahmen eine Kollision mit dem Verunfallten nicht mehr verhindern

Der Verunfallte reagierte offensichtlich nicht auf die Signaltöne und wurde letztendlich von der S-Bahn erfasst. Der Triebfahrzeugführer stand unter Schock und musste vor Ort abgelöst werden.

"Gegen den Verunfallten wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet. Die Ermittlungen der Bundespolizei dauern noch an und werden noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Die Gründe für den verbotenen Aufenthalt am Gleisbereich sind bislang nicht bekannt und sind Gegenstand der weiteren Ermittlungen des Ermittlungsdienstes der Bundespolizeiinspektion Hamburg."

Nach Abschluss der bundespolizeilichen Einsatzmaßnahmen vor Ort konnte die Streckensperrung nach jetzigem Sachstand gegen 21.00 Uhr wieder aufgehoben werden. Über Betriebsstörungen im S-Bahnverkehr können von der Bundespolizei keine Angaben gemacht werden. Die ca. 50 Fahrgäste der S-Bahn wurden nach ersten Erkenntnissen nicht verletzt.

Aus aktuellem Anlass warnt die Pressestelle der Bundespolizeiinspektion Hamburg erneut vor leichtsinnigem Verhalten an Bahnanlagen.

"Der Aufenthalt im Gleisbereich ist lebensgefährlich und verboten! Die Stromschienen im S-Bahn-Bereich führen 1200 Volt Gleichstrom. Eine Berührung kann zu tödlichen Verletzungen führen. Triebfahrzeugführer von S-Bahnen können nicht ausweichen und die Bremswege sind oftmals zu lang, um ein Erfassen von Personen im Gleisbereich noch zu verhindern. Häufig gefährden sich Personen in den Gleisen durch ihr leichtsinniges Verhalten nicht nur selbst, sondern auch Reisende und Helfer."

Hinweis: Weitere Angaben über die Pressemitteilung hinaus können nicht gemacht werden. O-Töne sind im laufenden Strafverfahren in diesem Fall nicht möglich!

"RC"

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Pressesprecher
Polizeihauptkommissar Rüdiger Carstens ("RC")
Mobil 0172/4052 741
E-Mail: pressestelle.hamburg@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
https://x.com/bpol_nord

Bundespolizeiinspektion Hamburg
Wilsonstraße 49 - 53b
22045 Hamburg

Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

nf24