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Hamburg-Rotherbaum: Zeugenaufruf nach Schussabgaben in Hamburg

Unbekannte haben am Wochenende Gebäude in Rotherbaum und Barmbek-Nord beschädigt. Polizei bittet um Mithilfe bei Ermittlungen.

Foto: Depositphotos

Hamburg (ost)

Unbekannte haben am vergangenen Wochenende Gegenstände in den Hamburger Stadtteilen Rotherbaum und Barmbek-Nord durch Schussabgaben beschädigt. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Unterstützung.

Die erste Tatortarbeit wurde von Kriminalbeamtinnen und -beamten des Kriminaldauerdienstes durchgeführt. Die weiteren Ermittlungen liegen in der Verantwortung des zuständigen Landeskriminalamtes. Der Grund für die Schussabgaben wird derzeit untersucht.

Kriminalbeamtinnen und -beamte des Kriminaldauerdienstes haben die erste Tatortarbeit übernommen. Die weiteren Ermittlungen werden vom örtlich zuständigen Landeskriminalamt (LKA 141) durchgeführt. Der Hintergrund der Schussabgaben wird derzeit untersucht. Am Sonntag um 05:05 Uhr wurde ein Anrufer auf Schussgeräusche aufmerksam. Der Ort, an dem die Geräusche wahrgenommen wurden, liegt etwa einen Kilometer vom späteren Tatort in der Bramfelder Straße entfernt. Es wird auch untersucht, ob die wahrgenommenen Schussgeräusche mit den Schüssen in der Bramfelder Straße in Verbindung gebracht werden können.

Personen, die verdächtige Beobachtungen im Zusammenhang mit den Vorfällen gemacht haben oder Hinweise auf die Täter geben können, werden gebeten, sich unter 040/4286-56789 beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder bei einer Polizeidienststelle zu melden.

Mar.

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Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hamburg für 2022/2023

Die Mordraten in der Region Hamburg stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 35 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 74 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 36 auf 67. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 36 auf 86, wobei 80 männliche und 6 weibliche Verdächtige verzeichnet wurden. 41 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 35 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 67
Anzahl der Verdächtigen 36 86
Anzahl der männlichen Verdächtigen 31 80
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 5 6
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 18 41

Quelle: Bundeskriminalamt

nf24