Drei Männer festgenommen, 3,5 kg Heroin, 60 g Kokain und Dealgeld sichergestellt, Ermittlungen laufen weiter
Heroin-Sicherstellung in Hamburg-Eidelstedt

Hamburg (ost)
Zeitpunkt der Festnahme: 02.03.2026, um 11:15 Uhr
Ort der Festnahme: Hamburg-Neustadt, Michaelisstraße und Hamburg-Eidelstedt, Hörgensweg
Polizeikräfte des Drogendezernats (LKA 68) haben gestern drei Männer vorläufig festgenommen, die verdächtigt werden, gemeinschaftlich mit beträchtlichen Mengen Betäubungsmitteln gehandelt zu haben. Sie müssen sich heute vor einem Haftrichter verantworten.
Nach den bisherigen Informationen haben Beamte des LKA 68 gestern in Hamburg-Neustadt beobachtet, wie ein 53-jähriger Mann mutmaßlich beträchtliche Mengen Betäubungsmittel an einen 27-jährigen Mann übergab. Die beiden türkischen Männer wurden daraufhin vorläufig festgenommen. Der 27-Jährige leistete bei seiner Festnahme erheblichen Widerstand, bei dem zwei Polizeibeamte leicht verletzt wurden.
Bei der folgenden Durchsuchung der Männer fanden die Einsatzkräfte unter anderem beträchtliche Mengen Heroin und Kokain sowie mutmaßliches Dealgeld.
Im Rahmen der umfangreichen Ermittlungen des LKA 68 ergaben sich Hinweise auf eine Wohnung in Hamburg-Eidelstedt, die als mutmaßlicher Lagerort für Betäubungsmittel genutzt wurde und daraufhin unverzüglich durchsucht wurde. Dort trafen die Polizeikräfte auf einen weiteren 53-jährigen Türken und nahmen ihn ebenfalls vorläufig fest. In der Wohnung wurden etwa 3,5 Kilogramm Heroin, ungefähr 60 Gramm Kokain, mehrere tausend Euro mutmaßliches Dealgeld, mehrere Mobiltelefone und Verpackungsmaterialien sichergestellt.
Die drei Männer wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in das Untersuchungsgefängnis Hamburg gebracht, wo sie sich heute vor einem Haftrichter verantworten müssen.
Die Ermittlungen dauern an.
Pap.
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Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hamburg für 2022/2023
Die Drogenraten in der Region Hamburg stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 15185 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wobei 13914 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 10273 Verdächtige, darunter 9123 Männer und 1150 Frauen. 4343 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 17022, wobei 15821 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 10839, darunter 9739 Männer und 1100 Frauen. 5086 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu wurden in der Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 insgesamt 73917 Drogenfälle verzeichnet, was die höchste Anzahl an Drogenkriminalität in Deutschland darstellt.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 15.185 | 17.022 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 13.914 | 15.821 |
| Anzahl der Verdächtigen | 10.273 | 10.839 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 9.123 | 9.739 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.150 | 1.100 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 4.343 | 5.086 |
Quelle: Bundeskriminalamt








