Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Hamburg vom 02.10.2026
Heutige (02.10.2026) Blaulichtmeldungen aus Hamburg

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.
Karte für diesen Artikel
POL-HH: 261002-1. Strafverfolgungsbehörden vollstrecken Durchsuchungs- und Arrestbeschlüsse in Hamburg-Othmarschen und -Rotherbaum sowie Schleswig-Holstein
Hamburg (ost)
Am 25.11.2025 um 06:00 Uhr
Orte: Hamburg-Othmarschen und -Rotherbaum sowie Wedel (Schleswig-Holstein)
Die Polizei und Staatsanwaltschaft Hamburg haben Ende November des letzten Jahres verschiedene Durchsuchungs- und Arrestbeschlüsse vollstreckt und dabei unter anderem beträchtliche Vermögenswerte beschlagnahmt. Die Strafverfolgungsbehörden ermitteln gegen einen 48-Jährigen als Hauptverantwortlichen, seine 39-jährige Ehefrau und weitere Beteiligte.
Nachdem eine renommierte Anwaltskanzlei festgestellt hatte, dass einer im Insolvenzverfahren befindlichen Firma mutmaßlich ungerechtfertigte Beratungshonorare in Höhe von 7,69 Millionen Euro in Rechnung gestellt wurden, erstattete sie Anzeige. Im Zuge der Ermittlungen des Fachkommissariats für Wirtschaftsdelikte (LKA 51) in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft ergaben sich Hinweise darauf, dass der tatsächliche Verantwortliche der Finanzberatungsfirma auch als Rechtsanwalt in der anzeigenden Kanzlei angestellt war und die insolvente Firma begleitete.
Im Laufe der Ermittlungen ergaben sich Hinweise darauf, dass der 48-Jährige, der auch Geschäftsführer einer Pfandkreditgesellschaft ist, zwischen 2019 und 2025 mindestens 60 Darlehen fälschlicherweise als Pfandkredite deklariert und ohne die erforderliche Genehmigung der BaFin vergeben haben soll. Dadurch soll er sich unrechtmäßig über eine halbe Million Euro verschafft haben.
Des Weiteren besteht der Verdacht, dass der 48-Jährige und seine Ehefrau im Jahr 2020 Corona-Soforthilfen für beide Firmen beantragt und durch falsche Angaben Subventionen in Höhe von knapp 30.000 Euro erhalten haben. Aufgrund der im Rahmen der Ermittlungen gewonnenen Erkenntnisse, an denen mittlerweile auch das Fachkommissariat für Finanzermittlungen (LKA 66) beteiligt war, erwirkte die Staatsanwaltschaft beim zuständigen Amtsgericht Durchsuchungs- und Arrestbeschlüsse in Höhe von 3,1 Millionen Euro.
Ende November des letzten Jahres durchsuchten Kriminalbeamte und Staatsanwälte das Wohn- und Geschäftsobjekt der Beschuldigten in Othmarschen, eine Wohnanschrift in Wedel sowie ein Bankschließfach in Rotherbaum. Dabei wurden vier hochwertige Fahrzeuge (drei Porsche und einen Audi) sowie zwei Rolex-Uhren beschlagnahmt. Zusätzlich wurden weitere Vermögenswerte durch Sicherungsmaßnahmen an Grundstücken, die den Beschuldigten gehören, gesichert.
Der 48-Jährige und die 39-Jährige (beide deutsche Staatsangehörige) wurden in Othmarschen angetroffen und nach Abschluss der Maßnahmen vor Ort entlassen. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der Untreue in besonders schwerem Fall oder Beihilfe dazu, des unerlaubten Handelns gemäß Kreditwesengesetz und des Subventionsbetrugs dauern an.
Zim.
Sie möchten schnell informiert werden? Abonnieren Sie jetzt den WhatsApp-Kanal der Polizei Hamburg! https://whatsapp.com/channel/0029VahxLAp0gcfMeokHwb0f
Hier geht es zur Originalquelle
Polizei Hamburg
Sören Zimbal
Telefon: 040 4286-56214
E-Mail: polizeipressestelle@polizei.hamburg.de
www.polizei.hamburg
BPOL-HH: Per Haftbefehl wegen der Straftat "Beleidigung" gesuchter Mann von der Bundespolizei festgenommen - während Sachverhaltsaufnahme folgen rassistische "Beleidigungen" gegenüber Bundespolizisten
Hamburg (ost)
Am 01.10.2026 wurde um 17:30 Uhr ein gesuchter 44-jähriger Mann am Hamburger Hauptbahnhof von Bundespolizisten festgenommen.
Passagiere hatten zuvor einer Streife der Bundespolizei gemeldet, dass es am Hauptbahnhof zu einem Streit zwischen einem Mann und einem Kioskbesitzer gekommen sei. Vor Ort konnten die Bundespolizisten jedoch keine strafbare Handlung feststellen. Der 44-jährige Mann war darüber verärgert und beleidigte dann einen 27-jährigen Bundespolizisten aufgrund seiner Hautfarbe rassistisch.
Aufgrund der Beleidigungen konnten die Bundespolizisten die Identität des deutschen Staatsbürgers feststellen. Eine Überprüfung seiner Personalien ergab, dass er per Haftbefehl wegen Beleidigung von der Staatsanwaltschaft Hamburg gesucht wurde.
Der 44-Jährige hatte eine ausstehende Geldstrafe von 68 Euro nicht bezahlt und war bisher "untergetaucht". Die ursprüngliche Geldstrafe betrug 70 Tagessätze zu je 2 EUR. Nach seiner Überführung zum Bundespolizeirevier am Hamburger Hauptbahnhof konnte er den Betrag von 68 EUR bezahlen und musste daher keine Ersatzfreiheitsstrafe antreten.
Nach der erkennungsdienstlichen Behandlung wurde der Mann aus dem Revier entlassen. Gegen ihn wurde ein weiteres Strafverfahren wegen des Verdachts der "Beleidigung" eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen werden vom Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg durchgeführt.
WL
Hier geht es zur Originalquelle
Pressesprecher
Woldemar Lieder
Telefon: 0173-678 34 61
E-Mail: pressestelle.hamburg@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
https://x.com/bpol_nord
Bundespolizeiinspektion Hamburg
Wilsonstraße 49 - 53b
22045 Hamburg
BPOL-HH: Zwei Fälle von Diebstahl: Bundespolizei ermittelt - Fall 2 von 2
Hamburg (ost)
Nach den aktuellen Ermittlungen der Bundespolizeiinspektion Hamburg ereignete sich am 1. Oktober 2026 gegen 4:50 Uhr am Bahnsteig zu Gleis 7 des Hamburger Hauptbahnhofs der Diebstahl einer Geldbörse aus der Handtasche einer schlafenden 66-Jährigen.
Laut ihren Angaben hatte sich die Frau gegen 04:00 Uhr auf eine Bank am Bahnsteig gesetzt und war dort eingeschlafen. Ihre Handtasche hielt sie eng am Körper.
Als sie um 06:00 Uhr aufwachte, bemerkte sie, dass die Handtasche geöffnet und ihre Geldbörse (Inhalt: Dokumente, EC-Karten, eine US-Dollarnote) gestohlen worden war. Danach ging die Geschädigte zur gemeinsamen Sicherheitswache am Hamburger Hauptbahnhof, um den Diebstahl zu melden.
Während der Anzeigenaufnahme erschien ein Mann und gab an, dass er beim Joggen in der Umgebung des Hauptbahnhofs zwei Dokumente, darunter den Personalausweis der Frau, gefunden und abgeben wolle. Die Dokumente wurden der Geschädigten übergeben. Weiteres Diebesgut wurde nicht gefunden. Bei der Auswertung von Überwachungskameras konnten Bundespolizeikräfte am Hamburger Hauptbahnhof die Tat und einen Verdächtigen identifizieren. Gegen 08:50 Uhr konnten die Beamten den 33-jährigen ukrainischen Verdächtigen im Bahnhofsumfeld festnehmen.
Der Verdächtige wurde zur Durchführung strafprozessualer Maßnahmen zur Bundespolizeiwache am Hamburger Hauptbahnhof gebracht. Bei der Durchsuchung wurde die US-Dollarnote gefunden. Der Verdächtige hatte kein weiteres Diebesgut bei sich. Ein hinzugezogener Amtsarzt stellte die Gewahrsamsfähigkeit des Mannes fest.
Gegen den bereits polizeibekannten Mann wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts des besonders schweren Diebstahls eingeleitet. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde der Verdächtige über den Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg in die Untersuchungshaftanstalt gebracht.
Weitere Informationen zum Thema Taschendiebstahl finden Sie unter www.bundespolizei.de/sicher-im-alltag/vorsicht-taschendiebstahl
RH
Hier geht es zur Originalquelle
Robert Hemp
Telefon: 0174 2088415
E-Mail: pressestelle.hamburg@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
https://x.com/bpol_nord
Bundespolizeiinspektion Hamburg
Wilsonstraße 49 - 53b
22045 Hamburg
BPOL-HH: Zwei Fälle von Diebstahl: Bundespolizei ermittelt - Fall 1 von 2
Hamburg (ost)
Laut den aktuellen Ermittlungen der Bundespolizeiinspektion Hamburg hat am 01.10.2026 gegen 11:05 Uhr ein 48-jähriger italienischer Staatsbürger im ICE 579 von Kiel nach Hamburg angeblich den Koffer einer 77-jährigen Frau gestohlen. Der Verdächtige soll ohne gültiges Ticket im Zug gereist sein.
Als ein Zugbegleiter den "Fahrgast" nach dem Fahrschein fragte, konnte dieser keinen vorzeigen und weigerte sich, sich auszuweisen. Deshalb wurde bei der Ankunft des Zuges am Hamburger Hauptbahnhof die Bundespolizei gerufen. Während der Untersuchung wegen des Verdachts auf Leistungsbetrug erschien die 77-jährige Frau. Sie berichtete den Beamten, dass sie beobachtet hatte, wie der Mann ihren Koffer im fahrenden Zug gestohlen hatte.
Die Frau erklärte, dass sie beobachtet hatte, wie der Mann verdächtig an den Gepäckablagen herumschaute. Danach nahm er einen Koffer, der ihrem ähnlich sah, und ging in einen anderen Wagen. Kurz darauf überprüfte sie dies und stellte fest, dass der Koffer, den der 48-jährige Mann mitnahm, ihr gehörte. Sie lief sofort in dieselbe Richtung und konnte den Mann schließlich mit dem Koffer im oberen Gepäckfach finden.
Dann nahm sie den Koffer, der nur persönliche Kleidung enthielt, an sich und bemerkte, dass er durchsucht worden war. Es wurden jedoch keine Gegenstände gestohlen. Daraufhin kehrte sie zu ihrem Sitzplatz zurück. Als der Zug kurz darauf am Hamburger Hauptbahnhof ankam, informierte sie die Streife auf dem Bahnsteig.
Der italienische Staatsbürger wurde wegen des Verdachts auf Diebstahl zur Bundespolizeiwache am Hamburger Hauptbahnhof gebracht. Bei der Durchsuchung seines Rucksacks wurden zwei Nagelscheren gefunden und beschlagnahmt. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab, dass der Mann keinen Alkohol konsumiert hatte. Nach einer Identifizierungsbehandlung musste der Mann die Wache verlassen.
Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Diebstahls mit Waffen und Leistungsbetrugs eingeleitet. Die weiteren Untersuchungen führt der Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg durch.
RH
Hier geht es zur Originalquelle
Robert Hemp
Telefon: 0174 2088415
E-Mail: pressestelle.hamburg@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
https://x.com/bpol_nord
Bundespolizeiinspektion Hamburg
Wilsonstraße 49 - 53b
22045 Hamburg
BPOL-HH: Hauptbahnhof: Bundespolizei muss betrunkenen Mann mit 4.04 Promille in Gewahrsam nehmen
Hamburg (ost)
Am 01.10.2026 nahmen Bundespolizisten gegen 22:05 Uhr einen betrunkenen Mann im Hamburger Hauptbahnhof in Gewahrsam.
Durch eine Präsenzstreife der Bundespolizei wurde der deutsche Staatsangehörige im Eingangsbereich "Fischerturm" zum Südsteg auf dem Boden liegend angetroffen. Zudem sprachen aufmerksame Bahnreisende die Bundespolizisten auf die hilflose Person an.
Der 48-Jährige war offensichtlich stark alkoholisiert. Es konnte vor Ort festgestellt werden, dass er alkoholbedingt nicht mehr "geh- und wegefähig" war und sich nur noch wenig artikulieren konnte.
Er konnte sich kaum noch auf den Beinen halten, wurde in Schutzgewahrsam genommen und von den Bundespolizisten gestützt zum Bundespolizeirevier Hamburg Hauptbahnhof gebracht. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 4.04 Promille.
Ein angeforderter Amtsarzt stellte die Gewahrsamsfähigkeit des 48-jährigen Mannes fest. Anschließend bekam er in einer Gewahrsamszelle der Bundespolizei ausreichend Gelegenheit zur Ausnüchterung und wurde später wieder "wegefähig" um 05:07 Uhr entlassen. Bei der Entlassung ergab ein durchgeführter Atemalkoholtest einen Wert von 2.55 Promille.
Die Bundespolizei warnt in diesem Zusammenhang: "Leider kommt es durch stark alkoholisierte Personen, verbunden mit leichtsinnigem Verhalten an Bahnanlagen, immer wieder zu schweren Unfällen im Bahnbereich. Häufig gefährden sich alkoholisierte Personen durch ihr leichtsinniges Verhalten nicht nur selbst, sondern auch Reisende und Helfer."
WL
Hier geht es zur Originalquelle
Pressesprecher
Woldemar Lieder
Telefon: 0173-678 34 61
E-Mail: pressestelle.hamburg@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
https://x.com/bpol_nord
Bundespolizeiinspektion Hamburg
Wilsonstraße 49 - 53b
22045 Hamburg
Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.








