Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Hamburg vom 14.04.2026
Heutige (14.04.2026) Blaulichtmeldungen aus Hamburg

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.
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POL-HH: 260414-3. Aufruf zur Teilnahme an der "Befragung zu Sicherheit und Kriminalität in Deutschland (SKiD) 2026"
Hamburg (ost)
Derzeit führt das Sozialforschungsinstitut Verian im Auftrag des Bundeskriminalamts (BKA) und der Länderpolizeien die bundesweite Bevölkerungsbefragung zu Sicherheit und Kriminalität in Deutschland ("SKiD") 2026 durch.
Es werden Bürgerinnen und Bürger aus allen Bundesländern zu Themen wie Opferwerdung und Anzeigeverhalten, aber auch zu ihrem subjektiven Sicherheitsempfinden und der Wahrnehmung ihrer Polizeien befragt.
Das Ziel ist es vor allem, auch jene Opfererlebnisse zu erfassen, die bisher aus verschiedenen Gründen der Geschädigten nicht gemeldet wurden und somit im sogenannten Dunkelfeld verblieben sind.
Durch die Befragungen und die wissenschaftliche Auswertung der Ergebnisse können die Polizeien ihre Strategien und Maßnahmen gemäß den gesetzlichen Vorgaben eng an den Bedürfnissen der Menschen ausrichten. Das Ziel der regelmäßigen Umfrage der Sicherheitsorgane ist es, den Schutz der Bevölkerung kontinuierlich zu verbessern und damit das Sicherheitsgefühl jedes Einzelnen zu stärken.
Im April erhielten etwa 22.000 Hamburgerinnen und Hamburger, die per Zufallsverfahren aus dem Melderegister ausgewählt wurden, bereits ein Ankündigungsschreiben. In Kürze werden nun die Fragebögen oder die Zugangsdaten zur Online-Umfrage verschickt.
Die Polizei Hamburg informiert die Bürgerinnen und Bürger hiermit über die anonyme und freiwillige "SKiD"-Befragung 2026 und lädt stellvertretend für alle Hamburgerinnen und Hamburger zur regen Teilnahme ein.
Indem Sie Ihre Meinung zur Sicherheit mitteilen, unterstützen Sie uns,
Weitere Informationen zu "SKiD" finden Sie auch im Internet auf den Websites der Polizei Hamburg (https://www.polizei.hamburg/services/daten-und-fakten/skid), des Bundeskriminalamtes (www.bka.de/skid) und des Sozialforschungsinstituts Verian (https://www.veriangroup.com/de/skid).
Pap.
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Polizei Hamburg
Nadia Papist
Telefon: 040/4286-56216
E-Mail: polizeipressestelle@polizei.hamburg.de
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POL-HH: 260414-2. Polizei und Staatsanwaltschaft starten Gemeinsame Eingangs- und Bearbeitungsstelle für eine effizientere Strafverfolgung
Hamburg (ost)
Um bei der Bearbeitung von sogenannten Massendelikten künftig noch schneller, fokussierter und ressourcenschonender vorzugehen, bündeln Polizei und Staatsanwaltschaft ihre Kräfte: Ab dem 15. April 2026 nimmt die neue "Gemeinsame Eingangs- und Bearbeitungsstelle" (kurz: GEBS) im Probebetrieb ihre Arbeit auf. Im Rahmen der Pilotierung arbeiten insgesamt 56 Mitarbeitende des Landeskriminalamts und der Staatsanwaltschaft im engen fachlichen Schulterschluss und unter einem Dach zusammen. Hamburg ist mit dieser gemeinsamen Strafverfolgungsstrategie bundesweit Vorreiter und geht neue Wege in der Zusammenarbeit von Ermittlungs- und Strafverfolgungsbehörden.
Die Einrichtung der "Gemeinsamen Eingangs- und Bearbeitungsstelle" geht auf eine Arbeitsgruppe zurück, die über Monate klare Kriterien und Standards für eine gemeinsame Bewertung von Verfahren aus dem Bereich der Massenkriminalität entwickelt hat. Zu sogenannten Massendelikten zählen unter anderem Delikte wie Sachbeschädigung, Diebstahl, Beleidigung oder Hausfriedensbruch. Neu eingehende Strafverfahren werden demnach nicht mehr wie bislang üblich getrennt voneinander, sondern gemeinsam und zielgerichtet bearbeitet.
Ziele sind:
Um die Verfahren effektiver zu bearbeiten und gegebenenfalls notwendige weitere Ermittlungen zu fördern, erfolgt unmittelbar nach dem Eingang einer Strafanzeige in der Gemeinsame Eingangs- und Bearbeitungsstelle - unter Berücksichtigung festgelegter Standards und Kriterien - eine Entscheidung über das Verfahren. Dazu zählen beispielsweise die Zusammenführung mehrerer Strafverfahren z.B. bei Wiederholungstätern, um diese konsequenter verfolgen zu können, oder schnellere Entscheidungen über das Stellen von Strafbefehlsanträgen oder die Erhebung von Anklagen. Auch können Verfahren frühzeitiger eingestellt werden, wenn z.B. aus Geringfügigkeit kein öffentliches Interesse an der Strafverfolgung besteht oder Ermittlungsansätze fehlen.
Die Zusammenarbeit bei der Verfahrensbearbeitung unter einem Dach erleichtert Abstimmungen und führt dazu, dass wechselseitige Abstimmungen und damit Doppelarbeit vermieden und Verfahrensabläufe beschleunigt werden.
Zu den insgesamt 56 Mitarbeitenden, die der "Gemeinsame Eingangs- und Bearbeitungsstelle" angehören, zählen 40 Mitarbeitende der Polizei, unter ihnen sogenannte Entscheiderinnen und Entscheider sowie Kriminalassistentinnen und Kriminalassistenten. Die Staatsanwaltschaft agiert in der GEBS mit insgesamt 16 Mitarbeitenden, bei ihnen handelt es sich um Dezernentinnen und Dezernenten sowie Servicekräfte. Die Hamburger Polizei geht davon aus, rund 35.000 Verfahren jährlich aus dem entsprechenden Deliktskatalog in die GEBS zu steuern. Geplant ist zunächst ein Probebetrieb von mindestens einem Jahr, anschließend sollen die Ergebnisse und Erfahrungen evaluiert werden.
Innensenator Andy Grote:
"In Hamburg arbeiten Polizei und Staatsanwaltschaft jetzt an zwei Seiten des gleichen Schreibtisches zusammen. Die gemeinsame Eingangs- und Bearbeitungsstelle von Polizei und Staatsanwaltschaft ist eine bundesweite Innovation, mit der wir die Effizienz und Leistungsfähigkeit der Strafverfolgungsbehörden deutlich erhöhen und Doppelarbeit vermeiden. Gerade Wiederholungstäter können dank der direkten Zusammenführung von Verfahren schneller und konsequenter zur Rechenschaft gezogen werden. Wo hingegen kein Ermittlungsansatz besteht, werden gar nicht erst Ressourcen aufgebracht, die für die Verfolgung schwerer und schwerster Verbrechen besser eingesetzt werden können."
Justizsenatorin Anna Gallina:
"Hamburg entwickelt die Strafverfolgung weiter und optimiert die Zusammenarbeit von Polizei und Staatsanwaltschaft. Die hohen Zahlen gerade bei Massendelikten erfordern neue Lösungsansätze. Die räumliche Nähe macht Abstimmungen bei der Bearbeitung von Fällen einfacher. Zeitaufwendige Nachermittlungen sollen verhindert und Ermittlungen schneller abgeschlossen werden, also schneller insbesondere über Strafbefehlsanträge oder Anklageerhebungen entschieden werden. Das stärkt das Vertrauen der Menschen in den Rechtsstaat und nutzt vorhandene Ressourcen besser."
Polizeipräsident Falk Schnabel:
"Mit dieser bundesweit einmaligen Form der Zusammenarbeit wird die Kriminalitätsbekämpfung in Hamburg deutlich effektiver. Abläufe werden beschleunigt, Taten werden schneller verfolgt, Entscheidungen fallen früher - und die Bürgerinnen und Bürger erhalten zügiger eine Rückmeldung zu ihren Strafanzeigen. Das ist ein Meilenstein, der richtungsweisend für die Zukunft der Polizeiarbeit sein wird."
Generalstaatsanwalt Dr. Jörg Fröhlich:
"Nach einer langen und intensiven Vorbereitung freue ich mich sehr, dass wir mithilfe der elektronischen Akte und einer Professionalisierung von Strukturen nun für bessere Arbeitsergebnisse im Bereich der Massendelikte sorgen können. Besonders erwähnenswert ist, dass der erhoffte Effizienzgewinn ohne Personalzuwachs und weitere Haushaltsmittel eintreten soll. Außerdem sind wir bundesweit die Ersten, die eine solch enge Zusammenarbeit von Polizei und Staatsanwaltschaft in einer gemeinsamen Organisationseinheit erproben. Für ihren Mut und ihr außergewöhnliches Engagement gilt daher allen Beteiligten großer Dank."
Im Koalitionsvertrag über die Zusammenarbeit in der 23. Legislaturperiode der Hamburgischen Bürgerschaft hatten SPD und Grüne vereinbart, die Effektivität der Strafverfolgung durch eine wirkungsorientierte gemeinsame Strafverfolgungsstrategie von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaften zu erhöhen. Mit der Pilotierung einer gemeinsamen Eingangsstelle sollen demnach Ressourcen gezielter eingesetzt, Verfahrensabläufe beschleunigt und so eine ökonomische Bewältigung von Massendelikten ermöglicht werden.
Mx.
Rückfragen der Medien
Behörde für Justiz und Verbraucherschutz Dennis Sulzmann Telefon: 040 42843-3143 E-Mail: pressestelle@justiz.hamburg.de
Behörde für Inneres und Sport
Daniel Schaefer Telefon: 040 42839 2673 E-Mail: pressestelle@bis.hamburg.de
Generalstaatsanwaltschaft Hamburg
Pressestelle der Staatsanwaltschaften Telefon: 040 42843-2588 E-Mail: Pressestelle-Staatsanwaltschaft@sta.justiz.hamburg.de
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Polizei Hamburg
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Telefon: 040 4286-58888
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POL-HH: 260414-1. Die Lange Nacht der Museen und Einweihung des Wasserschutzpolizeibootes sowie neuer Ausstellungsbereiche im Polizeimuseum Hamburg
Hamburg (ost)
Zeit: 18.04.2026, 18:00 Uhr bis 01:00 Uhr Ort: Polizeimuseum Hamburg, Carl-Cohn-Straße 39, 22297 Hamburg-Winterhude
Das Polizeimuseum Hamburg freut sich auch dieses Jahr auf die "Lange Nacht der Museen" und verspricht unter dem Motto "Die Polizei oldschool und up to date" wieder ganz besondere Einblicke in die vielfältige Arbeit der Hamburger Polizei. Bereits am 17.04.2026 werden ein Boot der Wasserschutzpolizei als Exponat vor dem Polizeimuseum eingeweiht und neue Ausstellungsbereiche eröffnet.
Fahrzeuge der Polizei, Cybercrime & spannende Einblicke
Neben der ganzjährig umfangreichen Ausstellung des Polizeimuseums erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Programm.
Bei einer Sonderausstellung vor dem Polizeimuseum können Interessierte Polizeifahrzeuge aus verschiedenen Epochen bestaunen - darunter den beliebten "Polizeikäfer" (Baujahr 1977). Auch die Hamburger Motorradstaffel ist mit Auftritten um 18:30 Uhr, 20:30 Uhr und 22:00 Uhr vertreten. Während der gesamten langen Museumsnacht ist die Motorradstaffel zudem mit einem Infostand und einem Fanshop vor Ort.
Im Otto-Grot-Saal des Polizeimuseums informieren Kriminalbeamtinnen und -beamte in der Zeit von 19:00 Uhr bis 19:45 Uhr und von 22:30 Uhr bis 23:15 Uhr über verschiedene Formen des Onlinebetrugs, darunter Onlineshopping-Betrug, Phishing, Identitätsdiebstahl und betrügerische Telefonanrufe. Zusätzlich gibt die Fachdienststelle Cybercrime des Landeskriminalamts Hamburg von 21:00 Uhr bis 21:45 Uhr sowie von 23:45 Uhr bis 00:30 Uhr spannende Einblicke in das Thema "Von OSINT zum Deepfake - Was KI aus deinen öffentlichen Daten macht".
Im Museum selbst führen ehemalige und hauptamtliche Polizistinnen und Polizisten mit langjähriger Berufserfahrung durch die Ausstellung, stehen für Gespräche bereit und gewähren spannende Einblicke in Vergangenheit und Gegenwart der Hamburger Polizei.
Für das leibliche Wohl ist gesorgt
In gemütlicher Biergarten-Atmosphäre werden vor dem Polizeimuseum herzhafte und süße Leckereien angeboten.
Ticket gilt im Polizeimuseum auch am Sonntag
Mit nur einem Ticket können zwischen 18:00 Uhr und 01:00 Uhr alle teilnehmenden Hamburger Museen besucht werden. Das Ticket gilt gleichzeitig als Fahrschein für alle regulären HVV-Linien sowie die extra eingerichteten Busshuttle-Linien und Elbbarkassen. Direkt zum Polizeimuseum gelangt man bequem mit dem Busshuttle der Linie 306. Mit dem Lange-Nacht-der-Museen-Ticket kann das Polizeimuseum zusätzlich auch am darauffolgenden Sonntag zu den üblichen Öffnungszeiten besucht werden.
Weitere Informationen zu Öffnungszeiten und Eintrittspreisen finden Sie unter: https://www.polizeimuseum.hamburg/oeffnungszeiten-preise-795714
Ausführliche Informationen zu allen teilnehmenden Museen und Onlinetickets gibt es unter: https://www.langenachtdermuseen-hamburg.de
Einweihung des Wasserschutzpolizeibootes sowie neuer Ausstellungsbereiche im Polizeimuseum Hamburg
Bereits am 17.04.2026, nach mehr als zwei Jahren intensiver Vorbereitung, wird das 2024 außer Dienst gestellte Wasserschutzpolizeiboot "WS 62" Teil der Ausstellung im Polizeimuseum Hamburg. Mit diesem besonderen Exponat erweitert das Museum sein Angebot um ein eindrucksvolles Zeugnis maritimer Polizeigeschichte. Die "WS 62", ein Tochterboot der "Bürgermeister Weichmann", war über viele Jahre hinweg unter anderem in Cuxhaven im Einsatz. Die rauen Bedingungen der Nordsee - Wind, Wellen und Salzwasser - hinterließen deutliche Spuren. Dank umfangreicher Restaurierungsarbeiten und der Unterstützung des Polizeiverein Hamburg e.V. konnte das Boot vor der Abwrackwerft bewahrt werden und kann nun von Besucherinnen und Besuchern vor dem Polizeimuseum besichtigt werden.
Parallel dazu präsentiert das Polizeimuseum Hamburg einen neuen Ausstellungsraum zur Geschichte der Wasserschutzpolizei, deren Entwicklung sowie vielfältigen Aufgaben und Herausforderungen.
Ebenfalls neu ist eine besonders detailreich und ansprechend gestaltete Ausstellungsstation zur Reiterstaffel der Landesbereitschaftspolizei, die durch ausgewählte Exponate anschaulich ergänzt wird.
Mit diesen Erweiterungen bietet das Polizeimuseum Hamburg allen Besucherinnen und Besuchern noch mehr Möglichkeiten, die Geschichte und Arbeit der Polizei hautnah zu erleben.
Kontakt zum Polizeimuseum Hamburg:
Björn Wichmann / Leiter Polizeimuseum Hamburg Tel.: 040 - 4286 24150 polizeimuseum@polizei.hamburg.de www.polizeimuseum.hamburg
Wen.
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Polizei Hamburg
Laura Wentzien
Telefon: 040 4286-56213
E-Mail: polizeipressestelle@polizei.hamburg.de
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Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.








