Vernichtung von über vier Tonnen Betäubungsmitteln als wichtiger Schritt gegen Drogenkriminalität am 21. Mai 2026.
Illegaler Drogenhandel gestoppt

Hamburg (ost)
Endstation Vernichtung
Die kontrollierte Vernichtung sichergestellter Betäubungsmittel stellt einen bedeutenden Schritt im konsequenten Vorgehen gegen den illegalen Drogenhandel dar. Im Rahmen eines besonderen Großtransports wurden am 21. Mai 2026 etwas über vier Tonnen Betäubungsmittel unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen zu einer Verbrennungsanlage verbracht.
Die Menge setzte sich zusammen aus:
2 Tonnen Kokain 500 kg Haschisch 456 kg Marihuana sowie 1.237 kg Methamphetamine
Die sichergestellten Drogen stammten aus diversen Ermittlungsverfahren und der Wert der reinen Substanzen beläuft sich auf schätzungsweise 400 Millionen Euro.
Zum Schutz aller Beteiligten sowie zur Gewährleistung eines reibungslosen Ablaufs wurden umfassende Sicherheitsmaßnahmen getroffen. Der Transport erfolgte unter besonderer Sicherung und in enger Abstimmung mit den beteiligten Behörden.
„Mit der endgültigen Vernichtung dieser Rauschmittel wird verhindert, dass diese erneut in den illegalen Umlauf gelangen. Die Maßnahme unterstreicht die konsequente Bekämpfung der Betäubungsmittelkriminalität und markiert einen wichtigen letzten Schritt im Kampf gegen Drogen“, erklärt Anett Molter, Pressesprecherin beim Hauptzollamt Hamburg.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hamburg für 2022/2023
Die Drogenraten in der Region Hamburg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Anstieg. Im Jahr 2022 wurden 15185 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 17022 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 13914 auf 15821. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch von 10273 auf 10839. Von den Verdächtigen waren 9123 männlich und 1150 weiblich, wobei 4343 nicht-deutsche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73917 die meisten Drogenfälle in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 15.185 | 17.022 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 13.914 | 15.821 |
| Anzahl der Verdächtigen | 10.273 | 10.839 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 9.123 | 9.739 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.150 | 1.100 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 4.343 | 5.086 |
Quelle: Bundeskriminalamt








