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Kostenpflichtige Zugang zur Plaza der Elbphilharmonie tritt in Kraft

Der Zugang zur Aussichtsplattform der Hamburger Elbphilharmonie, die einen spektakulären Blick auf die Stadt ermöglicht, ist seit Sonntagabend kostenpflichtig. Ab dem 5. Oktober müssen Besucher für den Eintritt zur 360-Grad-Aussichtsplattform in 37 Metern Höhe einen Preis von fünf Euro bezahlen.

Plaza der Hamburger Elbphilharmonie kostet jetzt Eintritt
Bildquelle: Julia Taubitz auf Unsplash

Der Zugang zur Aussichtsplattform der Hamburger Elbphilharmonie, die einen spektakulären Blick auf die Stadt ermöglicht, ist seit Sonntagabend kostenpflichtig. Ab dem 5. Oktober müssen Besucher für den Eintritt zur 360-Grad-Aussichtsplattform in 37 Metern Höhe einen Preis von fünf Euro bezahlen. Diese Entscheidung wurde getroffen, um den Kulturhaushalt der Stadt finanziell zu entlasten.

Fast zehn Jahre lang konnten die Gäste die Plaza kostenlos besuchen, was durch einen jährlichen Zuschuss von 3,6 Millionen Euro der Stadt Hamburg an die Betriebsgesellschaft der Elbphilharmonie ermöglicht wurde. Kultursenator Carsten Brosda (SPD) führte aus, dass diese Mittel künftig besser im Kulturbereich eingesetzt werden sollten, was zur Einführung der Eintrittsgebühr führte. Für ermäßigte Tickets wird ein Preis von drei Euro erhoben.

Die Kulturbehörde betont, dass die neuen Gebühren im Vergleich zu ähnlichen Attraktionen für Touristen moderat sind. Der ursprünglich kostenfreie Zugang zur Plaza war zudem nur für das erste Jahr nach der Eröffnung vorgesehen. Mit den Eintrittsgeldern erwartet der Senat jährliche Einnahmen in Höhe von etwa 6,4 Millionen Euro, was eine erhebliche Entlastung für die Stadtkasse darstellen würde.

Konzertbesucher haben weiterhin die Möglichkeit, zwei Stunden vor Beginn der Veranstaltung kostenlos auf die Plaza zu gelangen. Auch Schulklassen sowie Gruppen von Kitas und Vorschulen erhalten weiterhin kostenfreie Tickets vor Ort. Allerdings gehen die Betreiber der Elbphilharmonie davon aus, dass die Besucherzahlen um fast ein Drittel sinken könnten.

Die Einführung der Eintrittsgebühren hat heftige Kritik von der Hamburger Linken und der Gewerkschaft ver.di ausgelöst. Am Sonntag demonstrierten rund 50 Personen vor der Elbphilharmonie und verteilten Postkarten mit der Botschaft “Plaza-Ausblick kostenlos”. Marie Kleinert, die kulturpolitische Sprecherin der Linken in der Bürgerschaft, kritisierte die Maßnahme als unsozial und kündigte an, politischen Druck auszuüben, um die Rücknahme der Gebühren in den laufenden Haushaltsverhandlungen zu fordern.

Trotz der letzten Tage mit kostenlosem Zugang gab es laut der Elbphilharmonie keinen Ansturm auf die Gratis-Tickets. Ein Sprecher berichtete, dass die Besucherzahlen in diesem Jahr auf dem Niveau des Vorjahres liegen. Zwischen dem 1. Juli und dem 27. September besuchten etwa 820.000 Gäste die Aussichtsplattform, was einen leichten Rückgang im Vergleich zu den 823.000 Besuchern im gleichen Zeitraum des Vorjahres darstellt.

Die Entscheidung, Eintritt zu erheben, wird als Teil einer umfassenderen Strategie zur finanziellen Stabilisierung des Kultursektors in Hamburg betrachtet. Die Elbphilharmonie, die als architektonisches Wahrzeichen gilt, zieht jährlich eine große Anzahl von Touristen an und spielt eine zentrale Rolle im kulturellen Leben der Stadt.


Quellen: tagesschau, NDR

Bildquelle: Bildquelle: Julia Taubitz auf Unsplash

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

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TS